BILKER WESTEND & MARK ONE Neue Konzepte im urbanen Raum

Vom Überwinden der Funktionstrennung

neo.polis 01/2021

15 € | Diese Ausgabe ist nicht im Abo enthalten.

Jetzt bestellen

BILKER WESTEND & MARK ONE Neue Konzepte im urbanen Raum

neo.polis 01/2021

Nirgendwo kommen sich Kreativität und Machbarkeit in der Immobilienwirtschaft so nahe wie in der Projektentwicklung. Im Spannungsfeld von Marktentwicklungen, Energie- und Kosteneffizienz, Chancen und Risiken sucht das Neue in der Stadt seinen Platz.

Parallel zu den ökonomischen Zusammenhängen haben sich die Positionen in der Stadtentwicklung über die vergangenen Jahre zunehmend geschärft. Der Abschied von den Prämissen der funktionsgetrennten und autogerechten Stadt ist endgültig. Stattdessen tritt eine einfache und fast banale Frage in den Mittelpunkt: Wie sieht die lebenswerte Stadt von morgen aus?
Vor diesem Hintergrund hat das Wohnen mittlerweile wieder eine zentrale Bedeutung erhalten. Von hier aus werden die Qualitäten einer erfolgreichen Mobilität, Nachhaltigkeit, einer sozialen Integration im nachbarschaftlichen Miteinander neu definiert. Sie finden ihren Ausdruck in mutigen Ansätzen einer Quartiersentwicklung, bei der Nutzungsmischung, urbane Dichte, grüne Konzepte und multimodale Mobilitätsprogramme die Qualitätsmerkmale bestimmen.

Mit der neo.polis wollen wir diese Entwicklungen begleiten und den Fokus auf Projekt- und Quartiersentwicklungen richten, die in besonderer Weise Beispiele für neue Konzepte im urbanen Raum geben. Das Bilker Westend steht am Anfang der neuen Reihe. Der Anspruch an eine zukunftsweisende Stadt- und Quartiersentwicklung bietet uns vielfältigen Anlass, die neue Reihe der best practice zu eröffnen.

Inhalt

BILKER WESTEND & MARK ONE

Seite 03

EDITORIAL

Prof. Dr. Johannes Busmann

Seite 06

GRUSSWORT Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

GRÜNES ENTREE

STADTENTWICKLUNG AM SÜDLICHEN TOR ZUM DÜSSELDORFER ZENTRUM

Gastbeitrag von Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf

Seite 08

URBANE GEMEINSCHAFT Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

WOHNEN UND ARBEITEN IM NEUEN BILKER WESTEND

Wie soll und kann das urbane Wohnen der Zukunft in Metropolen wie Düsseldorf aussehen? An Herausforderungen für die Entwicklung lebenswerter Quartiere in Innenstadtnähe fehlt es nicht. Nachhaltigkeit, gewünschte innerstädtische Dichte und Durchmischung kontrastieren mit dem Wunsch nach begrüntem Lebensraum, privaten Rückzugsräumen, bezahlbaren Wohnungen und urbanem Lebensgefühl.

Seite 12

LEBENSWERTE DICHTE

DAS QUARTIER ALS TEIL DER INTEGRIERTEN STADTENTWICKLUNG

Interview mit Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf

„Wenn es uns wieder gelingt, Wohnen und Arbeiten zusammenzuschalten und den öffentlichen Raum multifunktional für alle zugänglich und nutzbar zu machen, haben wir die Stadt, wie wir sie uns wünschen."

Seite 16

DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

DAS BILKER WESTEND: WOHNEN IM URBANEN QUARTIER

Über das Wohnen in der Innenstadt lässt sich leicht reden und schreiben. Wer könnte dem Ideal einer verdichteten Stadt widersprechen, in der wir auf der einen Seite an urbaner Vielfalt partizipieren, auf der anderen Seite die private Stille grüner Rückzugsräume genießen. Dass all das dennoch keine Utopie bleiben muss, zeigt beispielhaft das neue urbane Quartier Bilker Westend in Düsseldorf.

Seite 20

STADTOASE

URBAN BEWEGT UND IM HERZEN GRÜN: DIE FREIRÄUME DES BILKER WESTENDS

Gastbeitrag von Hubertus Schäfer, Gründer von GREENBOX 2002

Seite 22

VERBINDUNGEN SCHAFFEN Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

DIE HERAUSFORDERUNG, EIN LEBENDIGES URBANES QUARTIER ZU PLANEN

Interview mit Cornelius Wens und Markus Sporer, Gründer von CROSS Architecture und Planer des Bilker Westends

„Die Qualität der Freiräume ist für die Stadt fast wichtiger als die Gebäude selber. Das ist der Raum, in dem die Menschen sich aufhalten und zusammenkommen. Wenn dieser Zwi­schenraum keine Qualität hat, wenn die Men­schen sich im öffentlichen Raum nicht wohl­fühlen, dann entsteht kein urbanes Quartier.“

Seite 26

URBAN NEWS I

Seite 28

HOCHHÄUSER VON MORGEN SOLLEN MEHR KÖNNEN

Gastbeitrag von Uwe-Jens Ruhnau, Chefreporter bei der Rheinischen Post

Seite 30

GESTALTUNG UND GESELLSCHAFT Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

WIE EIN QUARTIER VON INNENARCHITEKTUR PROFITIERT

Interview mit Gunter Fleitz, geschäftsführender Gesellschafter der Ippolito Fleitz Group

„Innenarchitektur birgt das Potenzial in sich, eine bestimmte Haltung zu vermitteln und Orte zu schaffen, die Identität stiften.“

Seite 36

RECHTSBEITRAG

DAS URBANE GEBIET

ÜBERBLICK UND ERSTE BILANZ NACH FAST 3 JAHREN „STADT DER KURZEN WEGE“

Gastbeitrag von Sandra Janberg, Rechtsanwältin in der wirtschaftsberatenden Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek PartGmbB am Standort Düsseldorf

Der zunehmende Zuzug in deutsche Ballungszentren verursacht eine steigende Wohnungsnachfrage. In den ohnehin dicht besiedelten Gebieten muss neuer Wohnraum geschaffen werden. Die Gebietskategorie der urbanen Gebiete soll neue Gestaltungsmöglichkeiten bieten, um die dabei entstehenden Nutzungskonflikte v. a. zwischen Wohnen und Gewerbe in einen rechtlich zulässigen Ausgleich zu bringen. Nach fast drei Jahren wird zudem eine erste Bilanz gezogen.

Seite 38

UNIKATE FÜR DIE STADT

URBANE QUARTIERE MIT IDENTITÄT UND ADRESSE

Interview mit Hans Burow und Michael Kraus, geschäftsführende Gesellschafter gentes

„Es macht Spaß, aus der Figur und Geometrie des Grundstücks heraus etwas zu kreieren. Kein Grundstück ist wie das andere. Wir versu­chen, für jedes eine eigene Identität zu finden. Ziel für uns ist es, Unikate und ganz individu­elle Produkte zu schaffen.“

Seite 42

BLACKBOX Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

DIE CHOREOGRAPHIE DER ARBEIT

FLEXIBLE BÜROARCHITEKTUR FÜR DIE ARBEIT IM WANDEL

In seinem neuen Studio übersetzt Stephan Hürlemann die Prinzipien des agilen Arbeitens in eine situative Büroarchitektur – das Dancing Office.

Seite 46

IM WIRKLICHEN LEBEN

DAS HOCHHAUS MARK ONE UND DIE ZUKUNFT DES ARBEITENS

Die räumliche Nähe zwischen wohnwirtschaftlichen und gewerblichen Nutzungen im urbanen Quartier stellt Architekt:innen und Planer:innen immer wieder vor Herausfor- derungen. Doch wer will heute noch in monofunktionalen Büroquartieren vor den Toren der Stadt arbeiten und jeden Tag beim selben Italiener essen. Das Hochhaus MarkONE folgt anderen Zielen. Es ist integraler Bestandteil des neuen Bilker Westend, in dem Wohnen und Arbeiten dieselben Räume teilen und es dennoch allen zum Vorteil gereicht.

Seite 49

ZUGEHÖRIGKEIT BAUEN

NEUE ARBEITSWELTEN ALS VERORTUNG DER GEMEINSCHAFT

Interview mit Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work bei Vitra

„Die urbane Dichte an Menschen ist zwingend erforderlich für vitale Quartiere. Ein zentraler Gesichtspunkt ist es also, eine kritische Masse an Menschen an einen Ort zu bringen und die Inter­aktion unter ihnen zu fördern. Der Entwickler muss sich auf die Umgebung einlassen und sie als Ökosystem verstehen.“

Seite 52

ZUVERSICHT TROTZ PANDEMIE Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

ÜBER FLEXIBILITÄT UND ZUKUNFTSFÄHIGKEIT VON IMMOBILIEN

Interview mit Uwe Baust, Mitglied des Vorstands der Stadtsparkasse Düsseldorf

„Die entscheidenden Punkte sind Lage, Nachhaltigkeit und Flexibilität. Die Projekt­entwicklung darf nicht nur am Puls der Zeit arbeiten, sondern sollte Zukunft und die Wünsche der Menschen in Bezug auf die Quartiersqualität antizipieren.“

Seite 56

URBAN NEWS II

Seite 58

IMPRESSUM

Jetzt Sonderausgabe sichern!

polis Magazin im abonnement

Genießen Sie die Vorteile des polis Magazin Abos. Vier mal im Jahr bekommen Sie die druckfrischen Ausgaben bequem nach Hause oder in Ihr Büro geliefert. Die ergänzenden Sonderausgaben sind selbstverständlich im Abo inkludiert. Das polis Magazin besticht durch seine hohe Qualität und sein außergewöhnliches Design. Überzeugen Sie sich selbst!

Jetzt abonnieren

Sichern Sie sich die Sonderausgabe.

neo.polis 01/2021
Diese Ausgabe ist nicht im Abo enthalten.
Einzelausgabe 15 €

Jetzt bestellen