Power Energie für die Mobilität von morgen
polisMOBILITY 02/2022
Weil das Thema Energie nicht erst seit der derzeitigen Krise eines ist, das die Entwicklung unserer Gesellschaft nachhaltig bestimmt, und weil wir alle derzeit eine Extraportion Stärke gut gebrauchen können, haben wir unserer aktuellen Ausgabe den Titel „Power“ gegeben. Mit dieser Ausgabe gehen wir mit dem polisMOBILITY-Magazin einen Schritt weiter vom Grundsätzlichen ins Konkrete.
Mit ordentlich Power haben wir also dieses Heft produziert, es erwartet Sie wieder eine Vielzahl an Interviews, Features und Gastbeiträgen. Wir beleuchten unterschiedliche Facetten zukünftiger Mobilitätslösungen an der Schnittstelle zum Energiesektor. Denn die beiden Sektoren können nicht mehr separat gedacht werden, sie wachsen immer enger zusammen – und eines ist sicher: Die Energiewende und die Mobilitätswende können nur miteinander gedacht und miteinander umgesetzt gelingen.
Inhalt
EDITORIAL
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DIE KOPENHAGENER ERFOLGSFORMEL FÜR MENSCHENZENTRIERTE STADTERWEITERUNG
Die Stadt Kopenhagen entwickelt seit den frühen 2000er-Jahren über die Gesellschaft By & Havn das Areal des Nordhavn mit einer Größe von insgesamt 3,6 Millionen m2; Nordholmene – Urban Delta ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Nordeuropas. Über gut 40 Jahre hinweg wird das industriell geprägte Hafengebiet zu einem Archipel von Quartieren transformiert, in denen aktive Mobilität Vorrang erhält und die Versorgung über erneuerbare Energien konsequent umgesetzt wird.
© Rasmus Hjortshøj – COAST www.coastarc.com
GOLDENE LANDMARKE FÜR VIETNAM
Im vietnamesischen Hanoi soll mit dem Dragon Tower schon bald das längste Gebäude der Welt entstehen. Das Mixed-Used-Ensemble beherbergt künftig Ministerien und bietet gleichsam eine Vielzahl öffentlich zugänglicher Bereiche. Im Zeichen von Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit beinhaltet der Entwurf nicht nur ein Konzept zur Überschwemmungskontrolle, sondern nutzt darüber hinaus auch erneuerbare Technologien zur Energiegewinnung und ein innovatives Mobilitätskonzept.
NEUES LEBENSGEFÜHL FÜR DIE PULSIERENDE METROPOLE
In Anlehnung an das bekannte New Yorker Vorbild wird in London schon bald eine eigene Highline entstehen. Im Mittelpunkt: Homo sapiens, Flora und Fauna. Die neue Camden Highline soll künftig ermöglichen, in luftiger Höhe, naturnah und mit erholsamer Atmosphäre die metropolitane Stadtdichte abseits des pulsierenden Trubels fußläufig zu durchqueren – und schafft so einen qualitätvollen Ort der Begegnung.
NEWS
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BESCHLEUNIGUNG
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AUSWIRKUNGEN DER ZEITENWENDE IN DER ENERGIEWIRTSCHAFT AUF DEN VERKEHRSSEKTOR
Gastbeitrag von Silvia Gietkowski
Der Krieg in der Ukraine hat eine oft zitierte Zeitenwende für die deutsche Energiewirtschaft eingeleitet, die auch weitreichende Folgen für Deutschland und Europa hat. Neben einem neuen Verständnis von nationaler Sicherheit steht aus energiewirtschaftlicher Sicht das Bemühen um weniger Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdgas, Öl und Kohle im Vordergrund.
© VKU e.V.
WARUM WIR STÄRKER AUF EFFIZIENZ UND SUFFIZIENZ SETZEN MÜSSEN
Im Gespräch mit Prof. Wolfgang Irrek, Professor für Energiemanagement und Energiedienstleistungen an der Hochschule Ruhr West
„Was die akute Krise angeht, bin ich ganz zuversichtlich, dass wir bis Anfang nächsten Jahres keine allzu großen Probleme bekommen werden. Aber wie geht es dann weiter? Was kommt nach dem Krisenmanagement ohne Atomkraft und Kohle? Da sehe ich derzeit noch keine schlüssigen Konzepte.“
VEHICLE-TO-GRID
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WENN DAS ELEKTROAUTO ZUM STROMANBIETER WIRD
Dass Elektroautos schon jetzt ihren Anteil an der Transformation des Verkehrssektors leisten, bezweifeln wohl die wenigsten. Einige Unternehmenspartnerschaften spinnen diesen Gedanken nun weiter und stellen die Weichen voll auf Sektorkopplung. Das eigene Fahrzeug nimmt hierbei eine ungewohnte Rolle ein.
© Volkswagen AG
ÜBER KRISEN UND CHANCEN
Im Gespräch mit Prof. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
„Die Verkehrswende bedeutet nicht ausschließlich den Austausch eines Motors, weg von Benzin und Diesel hin zu Elektro. Die Verkehrswende bedeutet eine Verkehrsvermeidung, Optimierung und Verlagerung.“
IN THE CIRCLE
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ÜBER DIE NOTWENDIGKEIT DES NACHHALTIGEN UMGANGS MIT RESSOURCEN
Im Gespräch mit Dr. Benjamin Balke, Abteilungsleiter Energiematerialien, Fraunhofer- Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS
„Alle natürlichen Ressourcen auf unserem Planeten sind endlich. Es gehört also zu unseren zentralen Zukunftsaufgaben, nachhaltig mit Materialien und Ressourcen umzugehen.“
© Volkswagen AG
WIE MEHR TEMPO IN DER VERKEHRSWENDE EINEN BEITRAG ZUR ENERGIEWENDE LIEFERN KANN
„Lebens- und Aufenthaltsqualität, Verringerung von Schadstoffausstoß, Flächensparen und CO2-Einsparungen sind nicht zum Nulltarif zu haben.“
SAUBER UND LOKAL
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GRÜNEN WASSERSTOFF FÜR DIE MOBILITÄTSWENDE RICHTIG EINSETZEN
Gastbeitrag von Andreas Schmuderer, Head of Energy Performance Services, Siemens Smart Infrastructure Deutschland
Keine Frage: Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Industriegesellschaft ist grüner Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien hergestellt und dezentral genutzt wird, ein wichtiger Baustein. Um seine Potenziale aber wirklich voll nutzen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Das zeigt nicht zuletzt der mögliche Einsatz von Wasserstoffantrieben in der Mobilität der Zukunft – zu Land, zu Wasser und in der Luft.
© Siemens AG
NEVER WALK ALONE
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ÜBER SYNERGETISCHE KOOPERATIONEN UND INNOVATIVES SELBSTVERSTÄNDNIS
Im Gespräch mit Ferry Franz, Director Hydrogen Affairs Europe bei Toyota Motor Europe
„Man muss heute weiterdenken als nur Fahrzeug, Zulieferer, Infrastrukturanbieter und so weiter. Zwangsläufig kommt man dann zu Ökosystemen, wenn man das Ganze etwas größer denkt.“
MIT DESIGN UND FARBE WANDEL VERMITTELN
Die Rolle zivilgesellschaftlicher Mitgestaltung in raumprägenden Stadtentwicklungsfragen geht über die Akzeptanz von Maßnahmen hinaus, in die aktive visuelle Bildgebung von Räumen und deren funktionale vielschichtige Neuinterpretationen. Stadträume wirken bei den Interventionen als Medium, wobei Farbe und Design für die Aktivierung und Kommunikation des Wandels eine besondere Rolle zukommt.
© Cornelius Pfannkuch
NEUES AUF ALTEN GLEISEN
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EINE VISION IM EINKLANG MIT DER UMGEBUNG
Das Schicksal der schlechten Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln teilen viele kleinere Orte im ländlichen Raum. Eine Gruppe Studierender aus Kiel erstellte dazu das Konzept für ein innovatives Gefährt, das Dörfer auf kurzen Strecken mit geringem Energieaufwand verbinden kann – auf stillgelegten Bahngleisen und mitten durch die Natur.
LESS CARS – MORE MOBILITY
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NACHHALTIGE UND KLIMARESILIENTE QUARTIERE FUR DIE ZUKUNFT
Im Gespräch mit Dr. Markus Bradtke, Stadtbaurat der Stadt Bochum
„Stadtplanung muss auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren. Daher sind nachhaltige und klimaresiliente Quartiere unsere Zukunft.“
© Mäckler Architekten
COMUNICATION IS KEY
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WENN VERKEHRSTEILNEHMER MITEINANDER SPRECHEN
Wenn von autonomem Fahren die Rede ist, besteht kein Zweifel an der Notwendigkeit einer ausgeklügelten Kommunikation zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmer:innen. Doch auch heute, vermutlich einige Jahre von einer flächen- deckenden autonomen Infrastruktur entfernt, kann eine umfangreiche Vernetzung gravierende Vorteile bieten. Hierbei geht es vor allem um Sicherheit und Effizienz.
SCHÖNE NEUE WELT
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WARUM WIR MOBILITÄT ENDLICH DIGITAL UND GANZHEITLICH DENKEN MÜSSEN
Gastbeitrag von Dr. Olga Nevska, Geschäftsführerin der Telekom MobilitySolutions
Die Mobilitätswende wird kommen. In den Ballungszentren ist die dekarbonisierte, digital vernetzte Fortbewegung nicht zu stoppen. Und wir haben die Wahl: Entweder wir gestalten jetzt alle gemeinsam die lebenswerte Stadt der Zukunft. Oder der Weg führt über Verbote und Einschränkungen und wir werden viel Zeit verlieren.
ZUR SYNTHESE BRINGEN
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MOBILITÄTSKONZEPTE ALS ERFOLGSMODELL FÜR ALLES?
Gastbeitrag von Prof. Stefanie Bremer, Professorin für integrierte Verkehrsplanung an der Universität Kassel
Fragt man Fachleute aus der Verkehrsplanung, sind die im Regelfall begeistert. Auch die Wissenschaft freut sich über Mobilitätskonzepte (MoKos), denn so kann man Neues erproben und auswerten. Kommunen erhoffen sich einen Schritt zur Verkehrswende. Aber wie stehen eigentlich Bauschaffende und Investoren dazu? Ist ein Mobilitätskonzept eine neue Goldgrube oder eher eine zeitraubende Pflicht im Genehmigungsverfahren?
NUKLEUS FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT
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KLIMANEUTRALE ENERGIEVERSORGUNG UND INTELLIGENTE MOBILITÄT IN DER INNENSTADT
Gastbeitrag von Christian Hüschelrath, Architekt bei Carpus+Partner AG
Im ganzheitlichen urbanen Mobilitätssystem des Quartiers verbindet der Mobility Hub zentrale Knotenpunkte, an denen Micro Hubs für die nahtlose Integration der verschiedenen Verkehrsträger im Verkehrsnetz entstehen sollen, miteinander. So werden die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der Verkehrsteilnehmer:innen auf der ersten und der letzten Meile möglichst optimal erfüllt und gleichzeitig das „Umsteigen“ auf umweltfreundliche, emissionsarme und nachhaltige Beförderungsmittel erleichtert.
DER WEG ZUR WENDE
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ÜBER NARRATIVE, BETEILIGUNG UND SELBSTWIRKSAMKEIT
Im Gespräch mit Prof. Dirk Rompf, Geschäftsführer der ifok GmbH
„Je mehr Beteiligungsprozesse praktisch stattgefunden haben, umso mehr Selbstwirksamkeit wird man erfahren.“
© ifok GmbH
ANRECHNUNG VON STROM FUR ELEKTROFAHRZEUGE
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DIE THG-QUOTE ALS BESCHLEUNIGER DES AUSBAUS VON ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICHEN LADEPUNKTEN UND ANREIZ FÜR DEN ERWERB VON REINEN BATTERIE-ELEKTROFAHRZEUGEN
Inverkehrbringer von Kraftstoffen sind gemäß § 37a Abs. 4 BImSchG verpflichtet, die bei der Nutzung entstehenden Treibhausgasemissionen um einen jährlich zunehmenden festgelegten Prozentsatz zu reduzieren. Auf diese Treibhausgasminderungsquote („THG-Quote“) ist in Straßenfahrzeugen genutzter Strom anrechenbar. Auf Antrag bescheinigt das Umweltbundesamt die Strommengen sowie die daraus errechneten eingesparten Treibhausgasemissionen. Mit dieser Bescheinigung ist sodann eine Teilnahme an dem THG-Quotenhandel möglich.
DIE ZUKUNFT DER LOGISTIKIMMOBILIE
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MOBILITÄTSKNOTENPUNKTE DER WIRTSCHAFT
Gastbeitrag von Martin Zunken, Advisory & Valuation bei Robert C. Spies KG
Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Bedeutung funktionierender Lieferketten höher denn je ist, in der bei den Logistikern jede Minute zählt – und jeder Cent. Die meisten modernen Logistikliegenschaften sind daher vor allem auf Effizienz getrimmt, um die Wirtschaft in diesen so herausfordernden Zeiten am Laufen zu halten. Eine Entwicklung, die auch die Zukunft der Logistikimmobilie weiter bestimmen wird. Aber nicht ausschließlich, denn gesellschaftsrelevante Wandlungsprozesse gibt es viele.
© Shutterstock
MOBILITÄT 4.0 IM REALLABOR
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HOCHAUTOMATISIERTE ROBOTERFAHRZEUGE FÜR DIE SMARTE CITY
Seit Beginn des Jahres erforscht die EDAG Group ein komplettes Ökosystem für Mobilitäts-, Transport- und Serviceaufgaben einer Smart City in einem Reallabor auf dem Gelände des Deutsche Bank Park. Das Projekt „Campus FreeCity“ untersucht, wie der Verkehr der Zukunft durch neue Technologiefelder wie künstliche Intelligenz, Internet der Dinge oder autonomes Fahren nachhaltig beeinflusst wird.
ZWEIRAD ALLEIN UNTERWEGS
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AUTONOME LASTENRÄDER AUF ABRUF IN DER ERFORSCHUNG
Fällt die Begriffspaarung autonome Mobilität, ist schnell das Bild von futuristischen – elektrisch – motorisierten Vehikeln am Horizont. An Fahrräder oder Lastenräder denken wohl die wenigsten, wohl aber Forscherinnen und Forscher des Instituts für Mobile Systeme an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Im Projekt „AuRa - Autonomes Rad“ entwickelten und testeten sie ein Fahrradverleihsystem für dreirädrige, selbstständig – autonom –fahrende Lastenräder.
LIFT OFF!
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VERTIKALE MOBILITÄT FÜR DEN TRANSPORT UND RETTUNGSDIENST
Im Rheinischen Revier startet die RWTH Aachen mit Partnern ein bundesweit einzigartiges Kompetenz- und Testzentrum zur vernetzten und automatisierten vertikalen Mobilität. Hier wird der sichere Betrieb von vertikalstartfähigen Lufttaxis, Transportdrohnen und auch von Flugwindkraftwerken, die effizient und nachhaltig unter Nutzung von Höhenwinden weit oberhalb der Blattspitzen heutiger Windenergieanlagen Energie erzeugen, erforscht und optimiert.
© FSD/RWTH Aachen
NEWS
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