ULM Rundum selbstbewusst

Spannungsvolles Gegenüber von Historie und Moderne

metro.polis 01/2022

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ULM Rundum selbstbewusst

metro.polis 01/2022

Als mittelalterliche Stadt an der Donau und am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb vermag Ulm in den Köpfen Vieler vor allem durch ihr imposantes Münster sowie kleine Gassen, die von Fassaden der Frührenaissance gesäumt werden, romantisierte Bilder hervorzurufen. Dabei verfolgt die Stadt nicht erst seit gestern eine Stadtentwicklung, die ihresgleichen sucht und deren Mut und Zukunftsgewandtheit sich immer wieder in imposanter Architektur, spannungsvollem Gegenüber von Historie und Moderne und einem unbändigen Willen zu mehr Lebensqualität in den eigenen vier Wänden – dem öffentlichen Raum der Stadt – zeigt. Während andernorts Boden- und Immobilienspekulationen betrieben werden, nimmt Ulm den Art. 14 unseres Grundgesetzes besonders ernst: „Eigentum verpflichtet" heißt es darin. Und so hegt und pflegt die Stadt ihren Grundbesitz nicht nur und investiert stetig weiter in ihn, sondern setzt ihn auch für eine zukunftsweisende, dem Gemeinwohl dienende Stadtentwicklung ein. In engem Schulterschluss und im Dialog auf Augenhöhe sind auf diese Weise beispiellose urbane Qualitäten entstanden: qualitative Orte zum Wohnen, eine Innenstadt, die nicht mehr auto-, sondern viel mehr menschengerecht überzeugt, eine Wirtschaft, die Motor für eine ganze Region ist und nicht zuletzt eine beispiellose Architektursprache.

Inhalt

ULM

Seite 03

EDITORIAL

Marie Sammet

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WELCOME Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

BODENSTÄNDIGKEIT MIT WEITBLICK

Gastbeitrag von Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm

"Als Innovationsstandort für moderne Technologien geht Ulm den Weg in die Zukunft. Dafür setzten wir auf eine enge Zusammenarbeit mit der Region."

Seite 08

CRYSTAL

EIN BAU, DER RAUM UND ZEIT ZUM SPRECHEN BRINGT

Wenn Bautraditionen in der Gegenwart ankommen: Mit der Zentralbibliothek Ulm hat ihr Architekt Gottfried Böhm ein Gebäude geschaffen, das sich wie ein futuristischer Kristall von seiner historisch geprägten Umgebung abhebt. Trotzdem wirkt sie nicht wie ein Fremdkörper, denn in ihr findet überlieferte Architektursprache ihre Übersetzung ins Zeitgenössische.

Seite 10

FRAME Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

KUNSTHALLE WEISHAUPT FUNGIERT ALS ÖFFENTLICHER RAHMEN FÜR DIE KUNST

Mit der Kunsthalle Weishaupt konnte im Zentrum von Ulm ein eleganter Raum der Kreativität geschaffen werden, der die Innenstadt durch seine erhabene Präsenz prägt. Frei von ornamentalen Elementen erfüllt die Kunsthalle seit dem Jahr 2007 das Museumsideal der klassischen Moderne und fügt sich zugleich in das historische Stadtbild. Der Ort ist längst nicht mehr von autogerechten Nachkriegsplanungen geschädigt, sondern schafft neue städtebauliche Qualitäten.

Seite 12

ZIG ZAG

DIE ULMER SPARKASSE ÜBERZEUGT ALS ARCHITEKTONISCHES PENDANT MIT SPANNUNGSVOLLEN PERSPEKTIVEN

Mit der konturgebenden Formensprache und der präzisen Materialauswahl fügt sich der Neubau der Sparkasse Ulm seit 2015 in den Kontext der Innenstadt. Die tiefgreifenden städtebaulichen Veränderungen der Nachkriegszeit schuf in den letzten Jahrzehnten den Rahmen und die Herausforderung für dieses Projekt. Der Entwurf des Architektenbüros LRO definiert den Ort neu, passt sich an und bringt eigene Qualitäten mit.

Seite 14

NEWS

Seite 16

GRUNDSATZBEITRAG Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

WIE ULM TICKT

DIE STADT AN DER DONAU IST GEPRÄGT VON EINER HÖCHST EIGENWILLIGEN POLITISCHEN KULTUR

Gastbeitrag von Wolf-Henning Petershagen

"Ihr höchster Kirchturm der Christenheit könnte Hochmut bei Ulms Einwohnern auslösen. Ebenso der Umstand, dass Albert Einstein in ihrer Stadt geboren ist. Sie belassen es aber bei einer gesunden Selbstachtung, zu der nicht zuletzt die reichsstädtische Vergangenheit ihren Teil beiträgt – selbst bei denen, die nichts von ihr wissen."

Seite 18

LANDESGARTENSCHAU 2030

EINE STADT ERFINDET SICH NEU

Anfang Juli 2018 hat die Stadt Ulm den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2030 erhalten – genau 50 Jahre nachdem in der Donaustadt zum ersten Mal eine Schau stattgefunden hat.

Seite 22

REVITALISIERTES HERZ Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

EINE STETIGE NEUINTERPRETATION DES STADTZENTRUMS

Kaum eine Innenstadt hat sich in den letzten drei Jahrzehnten derart gewandelt wie die Ulms. Wo einst der Autoverkehr das Herz der nach dem Krieg wieder aufgebauten Innenstadt entzweibrach, sind über die Jahre nicht nur moderne architektonische Landmarken entstanden, sondern durch eine städtebauliche Neuordnung auch attraktive öffentliche Stadträume. Die Symbiose aus alter und neuer Architektur gelingt dabei beispielhaft und gilt bisweilen als bundesweites Vorbild des Städtebaus. Auch zukünftig legt Ulm den Fokus auf innerstädtische Sanierungsmaßnahmen, um den sich wandelnden Anforderungen an eine vitale Mitte gerecht zu werden.

Seite 26

TOR ZUR INNENSTADT

DER CITYBAHNHOF ALS AUFTAKT FÜR URBANITÄT

Bahnhofsviertel – der Begriff lässt wohl größtenteils Problembezirke vor dem inneren Auge entstehen, im besten Fall ein Ort mit Transitfunktion, aber seltener ein Stadtbaustein mit positiven Auswirkungen auf den angrenzenden Stadtraum. Die Stadt Ulm hat einen Plan, der dies ändern soll: der Masterplan Citybahnhof. Das umfassende Konzept macht den Hauptbahnhof zum Ausgangspunkt moderner Stadtentwicklung und zum verbindenden Element zwischen den angrenzenden Vierteln.

Seite 30

DIE SEDELHÖFE Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

VON EINSTEIN ZUM STADTBAUSTEIN

Mit dem groß angelegten Masterplan Citybahnhof Ulm erfährt das Stadtgebiet rund um den Hauptbahnhof eine deutliche Aufwertung. Im Zuge dessen entstand 2020 ein lebendiges Quartier an einem historischen Ort: Dort, wo Albert Einstein 1879 geboren wurde, laden heute die Sedelhöfe zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen ein. Das Stadtquartier reiht sich damit in die Entwicklungen des Dichter- und Theaterviertels sowie in die Überlegungen für die Wilhelmstraße und Schillerrampe ein.

Seite 32

GEMEINWOHL IM FOKUS Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

EINE SELBSTBEWUSSTE BODENPOLITIK WAGT KOMPROMISSE, EXPERIMENTE UND TUT GUTES

Interview mit Tim von Winning, Baubürgermeister der Stadt Ulm

„Es geht nicht darum, Idealvorstellungen zu erreichen, sondern je nach Ort innerhalb einer Stadt einzelne Zielsetzungen unterschiedlich zu gewichten. Darüber hinaus halte ich aber viel von Experimenten – davon, an bestimmten Stellen Dinge zuzulassen und zu ermöglichen, deren Beitrag erst in fünf oder zehn Jahren ablesbar und abschließend beurteilbar ist.“

Seite 36

ICH BAU’ EINE STADT FUR DICH

ULM ALS RESILIENTER WOHNSTANDORT IM SÜDEN DEUTSCHLANDS

Integriertes Interview mit Dr. Frank Pinsler, Geschäftsführer der Ulmer Wohnungs- und Siedlungs-Gesellschaft mbH

Großstadt und bezahlbarer Wohnraum – zwei Aspekte, die angesichts scheinbar unaufhörlich steigender Preise auf dem Immobilienmarkt fast wie ein Paradoxon erscheinen. Dass beides auch zusammen funktionieren kann, zeigt die Stadt Ulm. Dank ihrer historisch verankerten Bodenpolitik steht der Stadt ein bedeutendes Instrument zur aktiven Steuerung der Stadtentwicklung zur Verfügung, das sie sich zunutze macht, um der Bürgerschaft ein Stadtleben mit hoher Lebensqualität zu bieten.

Seite 42

LIFESTYLE UNTER DICHTERN Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

WOHNEN IM ULMER DICHTERVIERTEL

Die Poesie des Städtebaus: Auf der Fläche einer ehemaligen Industriebrache schließt das Dichterviertel eine Leerstelle im urbanen Gefüge zwischen Innenstadt und Bahnhof. Als gefragte Adresse für Wohnen und Arbeiten mit direktem Zugang zu Grün und Wasser wird das neue Quartier zum wichtigen Stadtbaustein.

Seite 44

WELTOFFEN, SOLIDARISCH UND TOLERANT

DIE STADT ULM ZEIGT SEIT JEHER WARUM ERFOLGREICHE STADTENTWICKLUNG NUR MIT DER RICHTIGEN PORTION MUT UND FLEXIBILITAT GELINGT.

Interview mit Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm

„Meiner Meinung nach mussten wir wegkommen von der klassischen Auffassung von Interessenträgern bzw. von vereinzelten Diskussionen, denn mit der Beschäftigung dieser Einzelkonflikte verliert man den Blick für das große Ganze.“

Seite 48

BLACKBOX Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

ULMS NACHFOLGERIN DES BAUHAUSES

VON DER HOCHSCHULE FÜR GESTALTUNG ZUM KULTURDENKMAL

Die HfG Ulm hat eine lange, wechselhafte Geschichte hinter sich. Gegründet von der Geschwister-Scholl-Stiftung war sie zunächst als Hochschule für politische Bildung geplant. Der Einfluss des Bauhausschülers Max Bill wandelte den Fokus: 1953 entstand die Hochschule für Gestaltung. Heute verwaltet die Stiftung HfG Ulm den Campus im Bauhaus-Stil, der als „Zentrum für Gestaltung“ neben Büros auch Räumlichkeiten für Ausstellungen und Veranstaltungen bietet.

Seite 52

MEINUNGSBEITRAG Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

TRADITION. MODERNE. ULM!

"Städte sind Persönlichkeiten. Wir begegnen ihnen wie Menschen – sie ziehen uns an, sie interessieren uns, sie lassen uns gleichgültig. Die Stadt, in der wir leben, ist immer auch eine Beziehungsgeschichte. Und wie in jeder Beziehung prägt die Wahrnehmung des Gegenübers unsere Einstellung zu ihm. Dem Gegenüber „Stadt“ können wir jedoch nicht ausweichen wie Personen. So prägt uns die Stadt, in der wir leben. Sie umfängt uns, ist Aktivitätsraum, ist Bühne unserer Entfaltung. Sie ist identitätsstiftend. Ulm stiftet Identität!"

Seite 54

FORSCHUNG TRIFFT AUF WIRTSCHAFT

DIE WISSENSCHAFTSSTADT UND IHRE GANZ EIGENE ENERGIE

Integriertes Interview mit Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Weber

Als Innovationsmotor Ulms verkörpert die Wissenschaftsstadt eine gelungene Verknüpfung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Es konnte ein Wandel erzeugt werden, der die Energie der universitären Forschung in eine wirtschaftliche Realität übersetzt. Die Dynamik hat die Zeit überdauert und ist auf dem Eselsberg im Norden der Stadt dauerhaft spürbar.

Seite 58

MAẞGESCHNEIDERT Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

DIE PEG ALS KREATIVER IDEENGEBER FÜR ULM

Die Entscheidung für eine Realisierung der Wissenschaftsstadt in Ulm begründete nicht nur herausragende Möglichkeiten, sondern darüber hinaus eine Vielzahl komplexer Planungsaufgaben. In den 90er Jahren entstand daraufhin bei der Stadt der Wunsch nach einer Projektentwicklungsgesellschaft, die eigenständig agiert, im Zuge dessen jedoch die Interessen der Stadt vertritt.

Seite 62

WIRTSCHAFTSSTANDORT ULM

ENTWICKLUNGSMOTOR FUR DIE INNOVATIONSREGION

Im Interview mit Petra Engstler-Karrasch, Hauptgeschäftsführerin IHK Ulm

„Der breite Branchenmix an ansässigen mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen in der Stadt und die intensive Vernetzung mit der Region bieten ein hervorragendes Fundament. Im Ergebnis hat sich unsere Region in diesem Jahrhundert weit überdurchschnittlich dynamisch entwickelt und war gleichzeitig gegenüber Krisen gut gewappnet.“

Seite 66

RAUM ZUM ENTFALTEN Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

DIE BLOOM OFFICES ALS EIN IN ULM EINZIGARTIGER ORT DER ARBEIT

Mit den bloom Offices entsteht ein dynamischer, zukunftsgerichteter Ort der Arbeit am Rand der Ulmer Innenstadt. Das Gebäude soll nicht nur den Alltag seiner Nutzerinnen und Nutzer durch ein kreatives Arbeitsumfeld bestimmen, sondern seine Strahlkraft in das gesamte Quartier, den Safranberg, übertragen. Neue Arbeitswelten und ein vielseitiges Zusatzangebot sind die Kernkompetenzen dieses Projektes.

Seite 69

JEDER MENSCH IST DIVERS

ULM UND DIE FACETTEN DER VIELFALT

Interview mit Elis Schmeer, Leiterin Team Chancengerechtigkeit und Vielfalt der Stadt Ulm

„Stadt bedeutet Diversity. (...) Schon immer waren es die weltoffenen Städte, in denen Vielfalt als Wert erkannt und gefördert wurde, die florierten. Zu Offenheit und Austausch gibt es keine Alternative in unserer heutigen vernetzten Welt.“

Seite 72

DEM GIEBEL TREU Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

ULMS UMGANG MIT DEM DACH

Das Steildach prägt als Urform des Daches traditionell die Architektur vieler Städte. Doch nicht jeder Stadt gelingt es derart erfolgreich wie Ulm, diese Form in einer modernen Architektursprache zukunftsweisend weiterzuentwickeln und dennoch die Historie des Ortes zu wahren. Mit seinem Entwurf für einen Erweiterungsbau für das Theater Ulm liefert der Architekt Max Dudler ein weiteres gelunges Beispiel dafür, wie moderne Architektur an Geschichte und Tradition anknüpfen kann. Auch er adaptiert dabei den Giebel als Dachform.

Seite 75

AUF BRÜCKEN BAUEN

ELEGANTE BRÜCKENENTWÜRFE FÜR VIELSEITIGE HERAUSFORDERUNGEN

Integriertes Interview mit Ralf Gummersbach, Geschäftsführer der SWU Verkehr

Als Stadt an der Donau mit kleinen Flüssen und großen Gleisanlagen, die es zu überqueren gilt, ist das Thema Brücken in Ulm allgegenwärtig. Prominente Neubauprojekte reihen sich an umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und werden von einer kleinen, aber feinen Innovation ergänzt. Der Blick in die Zukunft soll alle Möglichkeiten offenlassen, die Potenziale der Brücken zu nutzen.

Seite 78

RECHTSBEITRAG

ERBBAURECHTE ALS LENKUNGSMITTEL

MIT KOMMUNALEN ERBBAURECHTEN EINE SOZIAL GERECHTE BODENPOLITIK GESTALTEN

Gastbeitrag von DÉSIRÉE OBERPICHLER, Rechtsanwältin in der Energierechtsboutique BRAHMS NEBEL & KOLLEGEN

Das Erbbaurecht hat im Jahre 2019 sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Damit besteht die Möglichkeit, das Grundstück und das auf ihm stehende Gebäude in zwei selbständige Eigentumsrechte aufzuteilen. Erbbaurechte können dazu beitragen, die in vielen Städten herrschende Wohnungsnot zu bekämpfen und Bodenspekulationen zu vermeiden. Viele Großstädte wie Hamburg und Frankfurt am Main verfügen bereits über eine große Anzahl an Erbbaugrundstücken.

Seite 80

URBAN GALLERY Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN

WIE EIN MISSGLÜCKTER FLUG ZUM ROT-WEISSEN DENKMAL WURDE

Es war ein waghalsiges Unterfangen, das sich der Schneider Albrecht Ludwig Berblinger 1811 überlegte: Ein Sprung von der Ulmer Stadtmauer samt Flugapparat, der ihn über die Donau schweben lassen sollte. Dieser Versuch scheiterte zwar, war aber nicht ganz umsonst – seit 2020 erinnert der Berblinger-Turm vom Künstlerduo Brunner/Ritz an den mutigen Versuch des Schneiders und hat der Stadt ein neues Wahrzeichen geschenkt.

URBAN HEROES

Seite 84

DAS VERSCHWÖRHAUS

DER WEINHOF VEREINT TRADITION UND MODERNE

Als ältester Teil der Stadt Ulm ist der Weinhof auch heute noch ein bedeutender Ort in der Altstadt. Neben dem historischen Schwörhaus entwickelte sich das gegenüberliegende Verschwörhaus in den letzten Jahren zum digitalen Hotspot. Von dort aus wirken verschiedene Akteure für und mit den Bürgerinnen und Bürgern für die digitale Zukunft Ulms.

Seite 86

„STÜRMT DIE BURG!“ Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

BUNTES TREIBEN AUF DER WILHELMSBURG

Die Wilhelmsburg ist eines der Wahrzeichen der Stadt Ulm, doch das war nicht immer so. Die militärische Nutzung verdrängte das historische Bauwerk aus den Köpfen der Stadtgesellschaft. Seit 2018 arbeiten die Stadt Ulm und regionale Künstlerinnen und Künstler mit dem Kulturfestival „Stürmt die Burg“ aktiv an der „Eroberung“ des historischen Ortes durch die Stadtgesellschaft – mit Erfolg.

Seite 88

GLEIS 44

VOM ALTEN BAHNGEBÄUDE ZUM SOZIOKULTURELLEN ZENTRUM

Die Schillerstraße 44 in Ulm – Abgesehen von der Bausubstanz erinnert nur noch der Name des kulturellen Zwischennutzungsprojekts an das frühere Dasein als Bahngebäude: Gleis 44. Auf insgesamt 2.000 m² lädt das soziokulturelle Zentrum, das aus einer Initiative der Stadt Ulm heraus entstanden ist, zu vielfältigen Formaten ins Dichterviertel ein. Ob Club, Kunstausstellung, Klassikkonzert oder Flohmarkt, auf dem Gelände des ehemaligen Bürostandorts der Deutschen Bahn ist für jeden etwas dabei.

ULM

Seite 90

IMPRESSUM

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