mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur

Wann?

Wo?

Berlin-Moabit & Wedding

Berlin

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Was geht?

© Studio Itch

Mit mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur entsteht vom 08.–10. Mai 2026 ein neues, dezentral angelegtes Festival in Berlin-Moabit und Wedding, das lokale Künstler*innen, Initiativen, Institutionen und Nachbarschaften vernetzt und diese Kollaborationen erstmals im Stadtraum sichtbar macht. Im Fokus stehen queere und urbane Perspektiven sowie künstlerische Newcomer-Positionen einer pluralen Gegenwart.

Das Festival steht unter dem Jahresthema ICONS und widmet sich Figuren, Bildern und Praktiken des Sichtbarwerdens im Stadtraum. An 47 teils bekannten, teils neu erschlossenen Orten entfaltet sich ein kollaboratives Programm aus künstlerischen Interventionen: Konzerte, Performances, Stadtspaziergänge und Fahrradtouren, Ausstellungen und Open Studios sowie Lesungen und partizipative Formate.

Dazu zählen unter anderem ein drag-angeleitetes Workout im Calisthenics Park, ein Spaziergang entlang der Panke, der Infrastruktur, Industriegeschichte und Heilungsprozesse des Flusses lesbar macht, eine Fahrradtour zu Orten queerer Geschichte, eine essbare Intervention im Himmelbeet Gemeinschaftsgarten sowie eine Chor-Performance auf dem Dach des ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik.

mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur versteht sich als Netzwerk-Projekt: Seit 2025 werden lokale Künstler*innen, Initiativen, Institutionen und Nachbarschaften gezielt miteinander verbunden – neue Kollaborationen entstehen, die im Rahmen des Festivals nun erstmals öffentlich gezeigt werden. Grundlage ist ein Open Call im Vorfeld: Aus über 350 Einreichungen gingen mehr als 100 Beiträge hervor, die die Vielfalt künstlerischer Praxis im Festivalgebiet widerspiegeln und aktuelle Themen der Stadtgesellschaft aufgreifen.

Konzipiert und umgesetzt wird mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur zwischen 2025 und 2027 vom Berliner Kollektiv POLIGONAL, das interdisziplinäre Formate an der Schnittstelle von Stadtkultur, urbaner Praxis und künstlerischer Forschung entwickelt.

„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Polarisierung wird kollaborative Kulturarbeit besonders wertvoll: Sie stärkt lokale Netzwerke und ermöglicht neue Allianzen. Mit mowe werden diese Allianzen sichtbar – so leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und bewirkt darüber hinaus eine überregionale Strahlkraft für den Bezirk Mitte und seine kulturellen Akteur*innen.“ – POLIGONAL

mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur ist ein Projekt des Fachbereichs Kunst, Kultur und Geschichte des Bezirksamts Mitte von Berlin. Es ist als langfristiges Format angelegt und knüpft an frühere Netzwerkprojekte an, die der Fachbereich in den Stadtteilen des Bezirks initiiert hat, darunter das Kulturfestival Wedding Moabit (2014-2015), die Programmkoordination Stadtkultur und Vernetzung (2017-2018) sowie Institutions Extended (2019-2022).

Neben dem Open Call wurden 2025 bereits erste Formate realisiert – darunter ein Auftaktevent im November. Ab 2026 finden die Festival-Ausgaben jährlich im Mai statt. Das mowe Festivalwochenende vom 08.-10.05.2026 bildet somit den Höhepunkt der kontinuierlichen Netzwerkarbeit.

Der Besuch des Festivals ist kostenfrei. Einzelne Formate freuen sich über freiwillige Beiträge.

mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur wird gefördert durch das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ermöglichte Förderprogramm „Kultur und Bibliotheken im Stadtteil – KUBIST“, sowie durch Mittel der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Weitere Informationen und Programm findet ihr unter: www.mowe.berlin

 

Quelle: mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur

Bildergalerie

Opening des Zentrums für Kunst und Urbanistik (ZK/U), 2024, Moabit, Berlin // © Toni Petraschk, 2024

CittiPoint Operation Himmelblick // © Johannes Rau, 2024

CittiPoint Operation Himmelblick // © Johannes Rau, 2024

CittiPoint Operation Himmelblick // © Johannes Rau, 2024