Verloren & Geborgen

Wann?

Wo?

Roter Saal, Schinkelsche Bauakademie
Schinkelplatz 1
10117 Berlin

Infos

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Was geht?

Was bleibt von Bauwerken, wenn sie verschwunden sind? Welche Bedeutung haben Konstruktionen, die einst Städte und Landschaften prägten – und heute nicht mehr existieren?

© Ingenieur Baukunst e.V.

Mit Unterstützung der Bundesstiftung Bauakademie lädt der Ingenieur Baukunst e. V. vom 12. Februar bis zum 08. März zu einer außergewöhnlichen Ausstellung im Roten Saal am Schinkelplatz in Berlin ein: „Verloren & Geborgen – Ein virtueller Spaziergang durch verlorene Ingenieurbaukunst“ verbindet Virtual Reality, originale Exponate und klassische Ausstellungselemente zu einem neuen Zugang zur Ingenieurbaukunst.

Im Zentrum stehen interaktive VR-Erlebnisse, die es ermöglichen, bedeutende, heute verlorene Bauwerke räumlich zu betreten und neu zu erleben. Ergänzt wird die virtuelle Erfahrung durch Ausstellungswände mit Infotafeln, historischen Fotografien, Originalplänen und weiteren originalen Objekten aus Archiven. So entsteht ein Dialog zwischen digitaler Rekonstruktion und materieller Überlieferung.

Die Ausstellung macht ingenieurtechnische Meisterleistungen des 19. und 20. Jahrhunderts in ihren konstruktiven Ideen, Dimensionen und gesellschaftlichen Zusammenhängen erfahrbar. Begleitet wird „Verloren & Geborgen“ von einem kuratierten Abendprogramm an ausgewählten Terminen. Gäste aus Ingenieurwesen, Architektur, Wissenschaft und Praxis ordnen die historischen Bauwerke in aktuelle Fragestellungen ein und diskutieren die Rolle der Ingenieurbaukunst heute und morgen.

Ausgestellt werden digitale Rekonstruktionen von sieben Bauwerken:

  • Schinkelsche Bauakademie (Berlin)
  • Anhalter Bahnhof (Berlin)
  • Ahornblatt (Berlin)
  • Alter Kaisersteg (Berlin)
  • Glaspalast (München)
  • Seilnetzkühlturm Hamm-Uentrop
  • Hetzerhalle (Weimar)

„Verloren & Geborgen“ ist der Auftakt: Mit der Ausstellung eröffnet das Digitale Ingenieurbaukunst Museum. Es bietet neue Zugänge zu Baukultur und bereitet den Weg für ein dauerhaftes Ingenieurbaukunst-Museum.

Quelle/Autor:in: Ingenieur Baukunst e. V.
Beitragsbild: Ingenieur Baukunst e.V. erstellt von Nora Staab