DGNB PREIS FÜR „NACHHALTIGES BAUEN“ – FINALISTEN STEHEN FEST

Am 7. Dezember entscheidet sich im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in Düsseldorf, wer Deutschlands wichtigsten Architekturpreis, den 6. DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ gewinnt. In der Finalrunde stehen das Zukunftsmuseum Futurium in Berlin, das sanierte Bürogebäude Hamburg Heights – Height 1 sowie das Freiburger Rathaus. Gesucht wird der Nachfolger des genossenschaftlichen Wohnbauprojekts wagnisART in München. Hinter dem Preis stehen gemeinschaftlich die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. .„Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, drei Architekturprojekte zu finden, die auf herausragende Art die Themen Nachhaltigkeit, gestalterische Qualität und Innovation zusammenbringen“, so Martin Haas, DGNB Vizepräsident und Vorsitzender der DGNB Jury. „Es sind drei Gebäude, bei denen die jeweiligen Architekten, Planer und Bauherren die individuellen Bauaufgaben auf beispielgebende Weise gelöst haben.“

Futurium, Berlin
Das Futurium Berlin ist als primärenergetisches Plusenergiegebäude ein architektonisches und städtebauliches Leuchtturmprojekt der deutschen Nachhaltigkeitslandschaft und derzeit eines der nachhaltigsten Bundesgebäude. Relevante Zukunftsthemen wie Energiegewinnung und -speicherung sind für den Besucher im Zukunftsmuseum direkt erfahrbar. Die Jury würdigt das vorbildliche, als Gesamtkonzept zukunftsweisende Bauprojekt mit einer Top 3-Nominierung für den diesjährigen DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“.

Hamburg Heights – Height 1, Hamburg
Mit der energetischen Sanierung des Hamburger Bürogebäudes „Hamburg Heights – Height 1“ würdigt die Jury den verantwortungsvollen Umgang mit denkmalgeschütztem Altbestand unter besonderer Beachtung ökologischer Nachhaltigkeitsaspekte. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Energiewende im Bereich Bauen maßgeblich durch die Erhöhung der Sanierungsrate erreicht werden soll und der kontrovers geführten Diskussion der divergierenden Zielsetzungen von Baukultur und energetischer Sanierung, ist das Projekt ein sehr gutes Beispiel für die Erreichung beider Zielsetzungen.

Rathaus Freiburg, Freiburg
Das neue Rathaus Freiburg ist das erste öffentliche Netto-Plusenergiegebäude der Welt und damit ein hervorragendes Beispiel für den Vorbildcharakter, den öffentliche Gebäude für die Umsetzung ökologischer und architektonischer Standards haben. Im Laufe eines Jahres erzeugt es mehr Energie, als es verbraucht. Die überschüssige Energie wird ins Stadtnetz eingespeist. Den herausragenden Selbstanspruch des Projektes würdigt die Jury mit einer Nominierung als Finalist für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“.

Weitere Informationen zu den Finalisten sowie die Begründungen der Jury zur Nominierung gibt es unter www.preis-nachhaltiges-bauen.de sowie unter www.dgnb.de.

Bilder
Preis © DGNB
Futurium © Dacian Groza
Hamburg Heights © Oliver Heinemann Pgotography
Rathaus Freiburg © HGEsch

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