REFLECTIONS Aus Alt mach Neu. Aus Neu mach Besser

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02/2021

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REFLECTIONS Aus Alt mach Neu. Aus Neu mach Besser

02/2021

Im Jahrzehnt der Nachhaltigkeit dreht sich unser (urbanes) Leben um Klimawandel, alternative Formen von Mobilität, die Balance von Online- und Offline-Handel sowie neue Wohn- und Arbeitskonzepte. Das alles hat zwangsläufig Auswirkungen auf die Stadtplanung und letztlich auch ganz konkret auf die „Gesichter unserer Städte“. Um in dieser Fülle an Aufgaben nicht den Überblick zu verlieren, lohnt sich mitunter die Zuhilfenahme von Altbewährtem, denn nur ein solides Fundament sorgt für Sicherheit und Stabilität. Ganz konkret bedeutet dies für uns, zu reflektieren, warum Städte überhaupt existieren. Dies ist vielleicht sogar die wichtigste Frage, denn gegenwärtig erscheint „die Stadt“ primär ein hart umkämpftes Marketingprodukt zu sein anstatt ein Lebensraum für ihre Bewohner:innen. Ist (hoffentlich!) Letztgenanntes unser gemeinsames Ziel, gilt es auch, die aus der Stadt verbannte Natur wieder in unsere Planungen einzubeziehen und den menschlichen Maßstab in jedweder Gestaltung zu berücksichtigen.

In diesem Sinne: Aus Alt mach Neu! Aus Neu mach Besser!

Inhalt

REFLECTIONS

Seite 03

EDITORIAL

Seite 06

CONNECTIVE Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Vom unpersönlichen Shopping-Center zum grünen Kulturquartier

Genauso wie viele andere Städte wächst auch das niederländische Eindhoven rasant. Damit einhergehen steigende Ansprüche an die Stadt und ihre Angebote. Diesen Herausforderungen nimmt sich das Architekturbüro MVRDV mit seiner Vision eines offenen und zugänglichen Stadtviertels an, das Wohnen, Einzelhandel und Kultur vereint. Das Herzstück bildet ein gläserner Komplex für die Konzerthalle Muziekgebouw.

Seite 08

TECHNOID

Ein Haus blickt in zwei Richtungen

In „Old Toronto“, der aus europäischer Sicht noch recht jungen Altstadt Torontos, verbindet die Fassade eines neuen Wohn- und Büroturms strahlende Zukunftszuversicht mit einer weit in die Vergangenheit weisenden Geste.

Seite 10

HOPEFUL Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Grüner Luxus

Ein Transformationsprojekt als Hoffnungsträger für die Zukunft einer ganzen Region: Unweit der Hauptstadt Athen wird an der Küste Griechenlands in Superlativen geplant. Die ersten konkreten Hochbaupläne von Foster + Partners folgen dem Motto „Grün ist die Hoffnung“

REFLECTIONS

Seite 12

NEWS

GRUNDSATZBEITRAG

Seite 14

EINFACH MACHEN Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Nachdenken über Stadt

Gastbeitrag von David Kasparek

Immer wieder, wenn wir Menschen es mit komplexen oder sogar multikomplexen Zusammenhängen zu tun bekommen, überkommt uns das Gefühl, dass die Lösung einiger oder im besten Falle sogar möglichst vieler Probleme eigentlich ganz einfach sein könnte. Mit Blick auf die aktuelle Situation in Stadt und Land erscheint es nachgerade paradox, dass wir mit diesem Gefühl gleichermaßen sehr weit daneben wie genau richtig liegen.

REFLECTIONS

Seite 16

KEIN ORT FÜR SPEKULATIONEN

Die Stadt Bonn setzt auf Erbbaurecht, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern

Im Gespräch mit Katja Dörner, Oberbürgermeistern der Stadt Bonn

„Die Frage, wie wir mit Grund und Boden umgehen, ist für die Stadt eine ganz entscheidende. Boden ist nicht vermehrbar. Seine Zuteilung kann also nicht dem Markt überlassen werden, sondern sie bedarf einer Steuerung durch die öffentliche Hand.“

Seite 20

KODEX FÜR BAUKULTUR Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Eine Selbstverpflichtung für die Immobilienwirtschaft

Die Bundesstiftung Baukultur hat gemeinsam mit dem Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) einen Leitfaden für die Gestaltung unserer Lebensräume erstellt: den Kodex für Baukultur. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung für die verantwortungsvolle Aufgabenwahrnehmung von Unternehmen der Immobilienwirtschaft. Sie umfasst Haltungen und Werte, Visionen und Ziele sowie Prozesse und Mittel.

Seite 22

EIN UMGEBAUTES BAUERNHAUS – FUR URBANE PIONIERE

Münchens ältester Bauernhof macht's vor: Architektonische Qualität, Wirtschaftlichkeit und kultureller Mehrwert schließen sich nicht aus

Im Gespräch mit Stefan Höglmaier, Geschäftsführer der Euroboden GmbH

„Ein aktiver Ort wird ein Denkmal meiner Meinung nach nur, wenn man mehr macht, als einen bestimmten Zustand zu konservieren und zu musealisieren. Besser ist es doch, solche Bauten behutsam zu ertüchtigen und mit neuem Leben zu füllen und damit wieder zukunftsfähig zu machen.“

Seite 26

DAS SCHACHBRETT IM WANDEL DER ZEIT Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Wie das hippodamische Schema die Herausforderungen der Zukunft annimmt

Ob in den Vereinigten Staaten, südamerikanischen Ländern oder auch in ehemaligen römischen und griechischen Kolonien in Europa – viele Städte auf dem Globus sind in einem orthogonalen Muster angeordnet. Die morphologischen Merkmale dieses Stadttyps erzählen die Geschichten ihrer Entstehungszeit und enthalten gleichzeitig die Spuren zahlreicher Stadterneuerungsprozesse – beispielsweise der Erweiterung zur autogerechten Stadt. Vielerorts wird nun deutlich, welche Vorteile das Muster beim Rückbau dieser Strukturen bieten kann.

Seite 30

DIE CITY ALS ATTRAKTIVER ERLEBNISMIX

Ohne funktionierende Innenstadt ist die europäische Stadt nicht denkbar

Gastbeitrag von Christiane Marks

Wie können wir aus unseren Innenstädten Lieblingsorte, Wohlfühloasen oder Wohnzimmer machen? Wie können wir Orte entstehen lassen, an denen wir wieder mehr Mensch sein dürfen? Nur Stadt- und Ortsteilzentren, in denen es gelingt, sie von nett gestalteten und hübsch aneinander gereihten Warenausgabeorten zu echten Erlebnisräumen zu entwickeln, werden künftig überlebensfähig bleiben.

MEINUNGSBEITRAG

Seite 32

STADT IST LEBENSRAUM Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Gastbeitrag von Martina Nies

Wir haben die Bestimmung unserer Städte aus den Augen verloren. Es ist Zeit, dass wir vorhandenes Wissen um die Wirkung von Raumgestaltung auf das Wohlbefinden von Menschen anwenden. Dass wir Nutzungskonkurrenzen und Entscheidungskompetenzen überprüfen. Nicht nur Stadt, auch ihre Gestaltungsinstrumente müssen co-kreativ transformiert werden. Denn Stadt will gelebt werden, nicht gedacht.

BLACK BOX

Seite 34

PENTHAUS A LA PARASIT Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Reflektierende Aneignung von oben

Penthaus-Wohnungen mit atemberaubenden Panoramaaussichten sind in den meisten deutschen Städten vor allem finanziell gut betuchten Bewohner:innen vorbehalten – so natürlich auch in Berlin. Das Projekt Penthaus à la Parasit hat sich über alle Gewohnheiten (und rechtliche Bedingungen) hinweggesetzt, den Spieß umgedreht und erobert seither die Häuser von ihren Dächern aus – von oben nach unten. Dieser neue „Top-Down-Prozess“ setzt auf einem der wenigen verbliebenen Freiräume Berlins ein kreatives Zeichen gegen Wohnungsnot.

REFLECTIONS

Seite 36

NEUE GESCHICHTE

Wie aus historischem Bestand, Denkmalpflege und Bürgerbeteiligung spannende Projektentwicklung wird

Interview mit Mathias Düsterdick, Vorstandsvorsitzender der GERCHGROUP AG

„Es gilt, den Dialog zu suchen und die Argumente beider Seiten abzuwägen. [...] Der Erhalt eines Gebäudes ist sinnlos, wenn es künftig leersteht und keine Nutzung gefunden werden kann.“

Seite 40

POHA HOUSE – ALLES UNTER EINEM DACH Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Wie Co-Living- und Co-Working- Konzepte zu einem Co-Space verschmelzen und sich dieser neue Mix auch noch gut anfühlt

Im Gespräch mit Lea Hermanns, CPO von POHA HOUSE

„Nachhaltigkeit, Well-Being sowie die Möglichkeit, wohnen und arbeiten zu können, ohne weite Wege zurückzulegen, zählen zu den Kernthemen unserer Gegenwart. [...] In unseren POHA HOUSES verbinden wir die Vorteile beider Welten: Privates und Berufliches.“

Seite 44

WIR ALLE SIND UNTERNEHMER

Bei der Deutschen Reihenhaus AG entwickeln die Unternehmensführung und die Mitarbeitenden den Unternehmenskern kontinuierlich weiter

Ökologische und ökonomische Mitbestimmung – durch Nachsinnen in der Corona-Zeit wurden die Produkte und das Arbeitsumfeld weiter ausgebaut.

Seite 46

STADT NACH DER PANDEMIE NEU DENKEN! Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Corona wird unsere Städte verändern – darin liegen Risiken, aber auch Chancen

Gastbeitrag von Dr. Andreas Mattner, Präsident Zentraler Immobilien Ausschuss

Die Innenstadt-Stakeholder stehen vor einer großen Herausforderung: Die Cities sollen auch nach Corona attraktiv bleiben, aber die Pandemie hat die Digitalisierung des Handels nochmal beschleunigt. Wie macht man die Städte fit für das nächste Jahrzehnt? Wie behalten sie ihre urbane Anziehungskraft? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich der ZIA intensiv beschäftigt.

RECHT

Seite 48

MOBILITÄT IN DER BAULEITPLANUNG

Der schmale Grat zwischen Nachfrage und Wirtschaftlichkeit

Gastbeitrag von Dr. Tassilo Schiffer und Dr. Jan Deuster

Mobilitätsbelange haben innerhalb der Bauleitplanung in der letzten Zeit mit steigender Tendenz eine herausgehobene Bedeutung erlangt. Während bis vor einiger Zeit die Funktionalität der Mobilität bzw. der verkehrlichen Infrastruktur im Vordergrund stand, man sich also im Wesentlichen darauf beschränkte vorhabebedingte Emissionskonflikte zu bewältigen und die Leistungsfähigkeit der relevanten Infrastrukturen bzw. Knotenpunkte sicherzustellen, ist zwischenzeitlich ein gewisser Paradigmenwechsel festzustellen.

Seite 50

MYHIVE Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Innovatives und flexibles Office-Konzept im Düsseldorfer Medienhafen

Immer mehr Unternehmen sind auf der Suche nach flexibel nutzbaren Büroflächen – weg von starren Raumkonzepten und langfristigen Mietverträgen. Das myhive-Konzept der IMMOFINANZ bietet hier eine innovative Lösung: All-Inclusive-Workspaces, die sich flexibel auf ihre Mieter:innen anpassen lassen und bereits für kurze Zeiträume gemietet werden können.

Seite 52

PAVING THE WAY

How to give value to waste and design sustainable architecture

Interview with Jos de Krieger

By now it is no longer a secret that up to 7% of the global carbon dioxide emissions have their origin in the building sector. As the world population grows every day, the necessity of limited natural resources for new buildings do likewise. We need a sustainable solution for the future of the planet. Probably the most effective way of reducing emissions is to rethink, reuse and recycle what is already there. Even the most efficient production process still has a higher impact on the environment than avoiding production as far as possible.

BUSINESS

Seite 56

NEWS

URBAN GALLERY

Seite 58

UNMENSCHLICHE ZEITEN Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Die Vision von einer besseren Welt

In seiner Ausstellung InHuman – Our Decision beschäftigt sich der Hamburger Künstler Joschua Gumpert mit den drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie wollen wir leben und wann beginnen wir damit, Verantwortung für unseren Umgang mit der Natur zu übernehmen?

ULI

Seite 62

#BETTERTOGETHER

Wie die Immobilienwirtschaft Verantwortung für die Stadt und das Quartier übernehmen kann und sollte

Die Transformation in der Immobilienwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit hat schon längst begonnen, da der Druck nicht nur vom Regulator kommt, sondern die Branche selbst ein vitales Interesse daran hat, auch morgen noch operieren zu können. Überdies sind die Signale aus den Finanzierungs- und Kapitalmärkten eindeutig – ESG-Readiness, das wird zukünftig gefragt sein und muss auch finanziert werden. Deshalb muss die Immobilienwirtschaft jetzt liefern und vom sprechen zum Tun kommen.

URBAN

Seite 64

NEWS

URBAN HEROES

Seite 66

VOM STADTPLAN ZUR LEINWAND Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Statt mit Pinsel und Leinwand malt ein Braunschweiger seine Kunstwerke mithilfe von GPS-Tracking

Ein Kunstwerk, das in den Straßen entsteht, aber dort nicht sichtbar ist – was wie ein Rätsel klingt, beschreibt Volker Weinlichs Hobby. Der ehemalige Systemanalytiker schwingt sich regelmäßig auf sein E-Bike, um verschiedene Motive in Braunschweig zu „malen“. Hierfür folgt er Straßen, Waldwegen oder Trampelpfaden. Erkennbar werden seine Bilder jedoch erst durch einen Blick auf die automatisch erstellte GPS-Route seiner Tour.

Seite 68

PLATZ FÜR INITIATIVE

Wie der Kölner Ebertplatz durch transdisziplinäre Zusammenarbeit zum Spielplatz für Kreative wurde

Die Meinung der Allgemeinheit wird bei der Raumgestaltung immer wichtiger. So auch in Köln, wo die Zeit bis zur langfristigen Umgestaltung des innerstädtischen Ebertplatzes im Zuge des schon seit 2009 bestehenden Masterplans durch ein integratives Zwischennutzungskonzept überbrückt wird. Die Initiative Unser Ebertplatz zeigt, wie gravierend ein Kollektiv motivierter Menschen die Stadtlandschaft verändern kann; und wie sich Kommunalverwaltung und Aktivismus die Hand reichen können.

Seite 70

EIN RECHT AUF MITSPRACHE Der Artikel ist noch nicht online verfügbar

Die B-Side in Münster und ihre gesellschaftliche Reichweite

Wer besitzt eigentlich das Recht, Stadt zu gestalten? Diese Frage tritt vor allem bei großräumlichen Projektentwicklungen in den Vordergrund. Wie es gelingt, Orte von genau den Menschen entwickeln zu lassen, die ein persönliches und öffentliches Interesse daran haben, die besonderen Qualitäten der urbanen Räume zu erhalten oder Quartiere lebenswerter zu gestalten, beweisen B-Side und das Hansaviertel in Münster.

DESIGN

Seite 72

NEWS

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