VERANSTALTUNGSTIPP: URBAN ART FESTIVAL IN KÖLN

An alle Kunstinteressierten und die, die es noch werden wollen: Bis zum 21. September wird noch in Köln das „CityLeaks Urban Art Festival“ für zeitgenössische Kunst und Kultur stattfinden. Es wurde 2011 ins Leben gerufen und lädt seitdem alle zwei Jahre Kunst- und Kulturschaffende sowie Anwohner und alle Interessierten zu einem kreativen Diskurs zum Thema Stadt ein.

Das Festival findet jedes Mal unter einem anderen Motto statt – in diesem Jahr lautet der Titel „re:public“. Es thematisiert dabei vor allem die Verdrängung kultureller Stätten im Stadtteil Ehrenfeld und legt den Fokus auf die vielen brachliegenden Flächen und deren unausgeschöpften Potentiale gelenkt. Im Umkehrschluss werden zudem Entwicklungsmöglichkeiten urbaner Gemeinschaftsgüter in Ehrenfeld aufgezeigt.

Die Veranstaltung läuft schon seit dem 31. August, wo sie von der Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet wurde, die gleichzeitig auch Schirmherrin des Festivals ist.

Einige Bögen der hochliegenden Bahntrasse, um die herum das Festival stattfindet, wurden vom italienischen Architektenkollektiv Orizzontale für die Veranstaltungszeit in Ausstellungs- und Arbeitsräume transformiert. Das Kollektiv widmet sich häufig ungenutzten und vernachlässigten Räumlichkeiten, die sie dann temporär architektonisch beleben. Neben diesen Räumen gehört auch die Akademie seit 2017 zum Programm, wo sich die Besucher über relevante Themen der Stadtentwicklung austauschen können. Darüber hinaus können sie an Workshops, Vorlesungen und Exkursionen teilnehmen, um die Themen nicht nur zu besprechen, sondern auch hautnah im Viertel erleben zu können. Dazu tragen auch thematische Führungen bei.

Hier könnt ihr mehr zum Programm und dem Festival erfahren.

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Fotos © CityLeaks | Robert Winter | Christin Otto

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