URBANES GLÜCK

Eine anonyme Künstlergruppe hat in Berlin ein bisschen Leichtigkeit in den Tag gepustet. Am vergangenen Freitag hat die anonyme Gruppe #Einfach so 32 Schaukeln in der gesamten Hauptstadt aufgehängt – und zwar nicht nur auf Spielplätzen sondern auch an Brücken, Bäumen und S-Bahntrassen. Bei der Aktion handelt es sich nicht um eine vorrübergehende Installation. Die Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat mit dem öffentlichen Raum in Berlin zu spielen, sagt klar: „Die Schaukeln hängen um zu bleiben!“ Übrigens haben sich die Schaukelbauer bei der Ausführung in pedantischer Feinarbeit an die strengen Vorschriften der Berliner Spielplatzgesetzgebung, des Baumschutzes und des Straßen- und Wegerechts herangearbeitet. Heisst konkret: es gibt keine scharfen Kanten, alle Seile sind mit Spezialknoten gesichert und sämtliche Materialstärken und sonstige Vorgaben wurden genau eingehalten. Auch die Fasereigenschaften und die Tragkraft der Bäume wurden berücksichtigt. Soweit so gut. Einziges „Problem“: Die Bezirksämter wurden nicht informiert, wie es das Gesetz vorschreibt. Zumindest nicht vorab. Seit Montag liegt ihnen natürlich ein Anschreiben vor, in dem die anonymen Architekten ihre Bauten dokumentiert haben. Über Nacht wurde unsere Hauptstadt „einfach so“ um 32 Attraktionen reicher. Polis ist gespannt wie es weitergeht! Weitere Infos gibt es auch online unter www.einfachso.org

© www.einfachso.org

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