BURNING MAN – DIE GESCHICHTE EINER STADT IN DER WÜSTE

Jedes Jahr pilgern Tausende von Menschen zum Burning Man Festival in die Black Rock Wüste im Bundessstaat Nevada. Ende August wird hier eine Fantasiemetropole aus dem Sand gestampft, die sich der Gemeinschaft, der Kunst, dem Selbstausdruck und der Selbstverantwortung verschrieben hat. Alles begann im Jahr 1986 in San Francisco. Larry Harvey und sein Freund Jerry James zimmerten am Baker Beach eine hölzerne Figur, den Prototyp des „Burning Man“, zusammen und brannten sie zur Sommersonnenwende nieder. Dass aus dieser Aktion einmal das wohl spektakulärste Festival werden würde, ahnte damals noch niemand. 21 Jahre später ziehen rund 70.000 Träumer und Macher in die Black Rock City. Das diesjährige Burning Man Festival hat sich von Leonardo Da Vinci bzw. von Florenz inspirieren lassen. Im 15. und 16. Jahrhundert hatte die Stadt ungefähr genauso viele „Einwohner“ wie Black Rock City heute. Humanistische Ideale und wissenschaftliche Errungenschaften prägten die damalige Gesellschaft und revolutionierten die westliche Kultur. Fünf Jahrhunderte später versucht das Burning Man Festival den Spirit wieder aufleben zu lassen, in dem es Kunst, Kultur und kreative Philosophie in Black Rock City verbindet. Einen kleinen Eindruck des Epicenters dieser „Neuen Renaissance“ liefert euch unsere Bildergalerie. Wir sind schwer beeindruckt von dieser temporären Stadt in der Wüste. Alle weiteren Informationen findet ihr online unter www.burningman.org

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