ATTRAKTION IM NATURPARK // PANARBORA

In unserer aktuellen polis Ausgabe FLOW berichten wir über ein geplantes Bauvorhaben in den Wäldern um Kopenhagen. „The Treetop Experience“ soll einen Baumwipfelpfad mit einem kunstvoll geschwungenen Aussichtsturm verbinden, von dem aus atemberaubende Blicke über die umliegende Landschaft versprochen werden.

Manchmal werden ganz ähnlich innovative und kreative Projekte an Orten realisiert, an denen man sie erst einmal nicht erwartet. Der Naturerlebnispark samt Jugendherberge mit dem exotischen Namen „Panarbora“ findet sich nämlich 50 Kilometer östlich von Köln, am Rande des Naturparks Bergisches Land, und kommt dem Design der „Treetop Experience“ erstaunlich nahe.

„Panarbora“ wurde vom Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) ins Leben gerufen und besteht nicht nur aus der Jugendherberge, sondern verbindet einen 34 Kilometer langen Baumwipfelpfad samt 40 Meter hohem spiralförmigen Aussichtsturm mit einem Abenteuerspielplatz, einem Restaurant, diversen Übernachtungsmöglichkeiten – unter anderem auch Baumhäuser – sowie eine Akademie, in deren Räumlichkeiten unterschiedliche Lehr- und Lernveranstaltungen stattfinden. Ziel des DJH ist es, mit „Panarbora“ einen ganzheitlichen erlebnispädagogischen Ansatz zu bieten. Den eigenen Erfahrungshorizont durch Natur- und Kulturerlebnisse erweitern – das ist die Mission.

„Panarbora“ bietet sich also vor allem für Familien- und Klassenausflüge an. Naturerlebnisse können beim Begehen des Baumwipfelpfades gesammelt werden – sicherlich die Hauptattraktion des Geländes. Daneben gibt es einen Heckenirrgarten, einen Spieletunnel, den Abenteuerspielplatz sowie diverse Waldwege zu erkunden. Die Jugendherberge wurde zudem in unterschiedlich anmutenden „Dörfern“ gestaltet – so finden sich Baumhäuser zur Übernachtung, aber auch Hütten im asiatischen, südamerikanischen oder afrikanischen Baustil. Samt „Dorfplatz“ zum Grillen und Zusammenkommen. So soll den Bewohnern ein Gefühl für unterschiedliche Kulturen und ihre traditionelle Lebensweise geboten werden.


 

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von Panarbora.

Fotos © D. Ketz / Panarbora

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