KÖNNTE LONDON BALD AUTOFREI WERDEN?

Zaha Hadid Architects haben der Stadt neue Pläne vorgelegt, die London zu einer fußgängerfreundlicheren Metropole machen würden: Es soll ein Netzwerk aus Fußgängerwegen in ganz London entstehen, um das Gehen in der Stadt zu erleichtern und den Bewohnern eine echte Alternative zu den anderen Verkehrsmitteln zu bieten.

Zusammen mit der Forschungsinitiative Walkable London will man auf Plänen aufbauen, die vielbefahrene Oxford Street zu einer autofreien Zone zu machen und ein Ensemble aus Gehwegen zu erschaffen, das ein integraler Bestandteil der städtischen Verkehrsinfrastruktur werden würde.

London in eine große Fußgängerzone verwandeln

Das Studio will bestehende und geplante Fußgängerzonen der Hauptstadt miteinander verbinden und ausbauen, um Wege zu erschaffen, die es den Menschen ermöglichen würden, quer durch die Stadt zu gehen und zu einer verstärkten Vernetzung beizutragen, sodass alle Stellen auch zu Fuß erreichbar sind.

Man will London wieder zu der wandelnden Stadt machen, die sie traditionell auch immer war. Um das Gehen zum Alltag zu machen, braucht man bestenfalls ein komplettes Fußgängernetzwerk, das dem Auto eine echte, attraktive Alternative gegenüberstellt.

Als Endziel sieht das Studio in einigen Jahren die Schaffung vollständig autofreier Hauptstraßen: Einschließlich der Oxford Street, die bis Ende dieses Jahres zur Fußgängerzone umgewandelt wird, sollen auch sekundäre autofreie Strecken zu einer Verbesserung der Luftqualität und Infrastruktur beitragen – unter anderem auch auf der Exhibition Road, auf der nach einem Verkehrsunfall die Rufe nach einer Veränderung immer lauter wurden.

Der Entwurf wird von New London Architecture im Londoner Building Center noch bis zum 26. Februar 2018 ausgestellt sein.

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