MÜNCHEN: ES GEHT VORAN IN FREIHAM NORD

Auf Münchens letzter großer zusammenhängender Fläche wird gebaut, was das Zeug hält: Vorher war Freiham Nord geprägt durch grüne Weiden und grasende Schafe. Heute findet man dort vor allem eins: Bauland. Auf 200 Hektar will die Stadt München bis 2030 ein neues Quartier errichten, in dem 25.000 Personen Platz finden sollen – dieser Wohnraum wird in der bayrischen Landeshauptstadt auch dringend benötigt.

Der Städtebau und die Architektur einzelner Wohnhäuser für den ersten Realisierungsabschnitt des Plans für Freiham wurden schon vor langer Zeit beschlossen, Baubeginn war 2016. Die S-Bahn-Verbindung sowie Heizkraft für Fernwärme bestehen auch schon.
Nun wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs für einen weiteren Bauabschnitt bekannt gegeben: Es sollen über 6000 Wohnungen, neun Kitas, zwei Grundschulen, eine Mittelschule mit Sportanlage sowie mehrere Grünflächen auf dem Areal entstehen. Als Sieger des Wettbewerbs gingen unter anderem Hild & K Architekten, Sergison Bates architects und das Studio Vulkan Landschaftsarchitekten sowie kister scheithauer gross architekten hervor. Wie wichtig der Umbau in ein neues Stadtquartier für den überlaufenen Wohnungsmarkt Münchens ist, macht die Anzahl der geplanten Wohnungen deutlich, die immer wieder weiter angehoben wurde – zuvor geplante Einfamilienhäuser sind aus den Entwürfen gestrichen worden. Dafür wird der hohe Wohnungsbedarf auf großen Karrees um grüne Hofanlagen verdichtet werden.

Freiham Nord wird spätestens in 20 Jahren fertig gestellt sein – bis dahin müssen sich viele Wohnungssuchende noch etwas gedulden.

________________________________________
Renderings © ksg architekten | Hild & K Architekten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.