BREMEN: INDUSTRIEHAFEN WIRD UMGEWANDELT

Die norddeutsche Hansestadt soll schon bald eine neue Skyline bekommen: Bremens Industriehafen wird umgebaut und bekommt einen neuen Anstrich in Form eines neuen Viertels mit Mischnutzung. Das Quartier mit dem eigentümlichen Namen „Europahafenkopf“ wird vier Gebäude umfassen, die eben die neue Skyline der Stadt bilden – es sollen dort Wohnungen, Büros sowie Gewerbeflächen entstehen.

Das dänische Architekturbüro COBE hat die Pläne entworfen – ihr Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der den historischen Kern der Stadt mit den zahlreichen Altbauten würdigt und ihn zugleich mit den hanseatischen Lagerhäusern des Industriehafens zu verbinden. Die Architekten haben sich dabei vollkommen von Bremens architektonischem Flair inspirieren lassen – Größe, Material, Design sind an den Baustil der Stadt angelehnt und werden im neuen Viertel neu interpretiert. Man sieht was gemeint ist: Die Bauten sind in rötlichen Tönen gehalten, die an Bremens historische Architektur erinnern.

In allen vier Gebäuden befinden sich im Erdgeschoss eine Reihe von Sälen, in denen Passanten mit einer breiten Palette von Läden begrüßt werden, darunter Cafés, Geschäfte, Galerien und ein Straßenmarkt. Wohngebäude und Büros werden auf diesen Hallen platziert.

Das kleinste Gebäude, genannt „Mobilitätshaus“ ist ein roter Metallparkplatz, auf dem vorrangig Elektroautos Platz finden sollen. Das Bürogebäude „Zechhaus“ besteht aus rotem Beton, auch die zwei Türme – Lofthaus Nord und Süd, werden aus rotem Backstein sein und werden sowohl Eigentums- als auch Sozialwohnungen umfassen.

Initiator des Projekts war die Gustav Zech-Stiftung, die nach dem Umbau den Standort zu ihrem Firmensitz machen wird. 2021 soll das Projekt fertiggestellt sein. Insgesamt wird eine Gesamtnutzfläche von 77.000 m2 entstehen, die zu einem Großteil von Büroflächen sowie Eigentumswohnungen bestehen werden. Heute erfolgte der Spatenstich.

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Renderings © COBE

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