SOMMERCAMP: VIER TAGE ARCHITEKTUR PUR

Die Landflucht ist noch immer ein allgegenwärtiges Thema: Bewohnerzahlen in Großstädten boomen, der Strom der Neuankömmlinge in den Metropolen reißt auch trotz horrender Mieten nicht ab. Doch auch die Stadtflucht zeigt sich andererseits immer stärker – vor allem Familien zieht es immer häufiger in Umland. Dort können sie sich mehr Wohnfläche leisten und fernab des Lärms ein oftmals entspannteres Leben führen – allerdings auch nicht zu weit von der Stadt entfernt, die soll immer noch schnell erreichbar sein.

Genau diesem Thema widmet sich diesen Monat vom 25. bis 28. Juli ein Architektur-Sommercamp östlich von Berlin. In Oderbruch, einer Region an der Oder, genauer auf dem Hof Basta wird der viertägige Workshop unter dem Motto „Baukunst und Gemeinschaffen“ stattfinden. Vor allem Berlins erweitertes ländliches Umfeld ist von der Stadtflucht „betroffen“ – in diesem Camp soll es allerdings nicht um das typische Vorortleben im Speckgürtel von Großstädten gehen, sondern vielmehr um neue Lebensformen, die sich vor allem auch mit den ökologischen Aspekten des Wohnens beschäftigen.

Veranstaltet wird das Sommercamp vom Berliner Atelier Fanelsa in Kooperation mit dem Gerswalder Projektraum Löwen.haus. Dabei werden gemeinsam kollektive Lebens- und Arbeitsmodelle entwickelt und ausgetestet. Im Fokus der Veranstaltung steht vor allem eine große Scheune auf einem Hof sowie dessen umliegende Freiflächen. Der Plan ist es, diese Flächen mittels Kartierungen, Collagen sowie Skizzen und maßstabsgetreuen Modellen zu modifizieren. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Bastaer Loose statt, der den Hof trägt und bewirtschaftet.

Noch bis Sonntag, den 7. Juli können Bewerbungen inklusive einem kurzen Motivationsschreiben für die Teilnahme an weiterbauen@atelier-fanelsa.de eingereicht werden. Die Veranstaltung soll 150 Euro kosten, Übernachtung und Vollverpflegung sind enthalten.

Weitere Infos zum Hof Basta findet ihr hier.
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Fotos © Pixabay | Atelier Fanelsa

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