MESSE FRANKFURT UND GUSTAV ZECH STIFTUNG ENTWICKELN HOCHHAUS IN FRANKFURT AM MAIN

Bis 2024 entstehen gemäß des siegreichen Wettbewerbsentwurfs von cyrus I moser I architekten (cma) ein 33-geschossiges Hotel- und Büro-Hochhaus sowie der Messe-Eingang Süd. Beide Gebäude umrahmen den auf dem Grundstück neu entstehenden „Messeplatz“, der als Entrée für die unterschiedlichen Nutzungen dient und eine urbane Zäsur in der Europaallee bildet. Die Gustav Zech Stiftung kauft von der Messe Frankfurt ein Teilgrundstück und errichtet dort ein Hochhaus. Auf dem im Eigentum der Messe Frankfurt verbleibenden Grundstück errichtet im Rahmen eines Generalübernehmervertrages die Gustav Zech Stiftung Management GmbH für die Messe Frankfurt den Messe-Eingang Süd.

HOTEL- UND BÜROHOCHHAUS

Die Projektentwicklung für das Hochhaus sieht für das westliche Teilgrundstück die Entwicklung eines 4-Sterne-Hotels mit ca. 374 Hotelzimmer über 19 Geschosse sowie ca. 10.000 Quadratmetern Bürofläche über 13 Geschosse vor. In den 4 Untergeschossen werden ca. 200 PKW-Stellplätze realisiert. Der Betreiber des Hotels steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest, die Gustav Zech Stiftung befindet sich allerdings in fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen. Für 5 Bürogeschosse existiert bereits eine Vorvermietung mit der Messe Frankfurt.

MESSE-EINGANG SÜD

Auf dem östlichen Teil des Projektgrundstücks entsteht der neue Messe-Eingang Süd. Damit wird ein neuer 4-geschossiger Eingang von Süden für das Messe-Gelände geschaffen. Dieser liegt unmittelbar an der künftigen U-Bahnhaltestelle der im Bau befindlichen Verlängerung der U5 ins Europaviertel. Über die Via Mobile, das überdachte und verglaste Transportsystem mit Laufbändern und Rolltreppen auf dem Frankfurter Messegelände, wird der neue Süd-Eingang an die 2018 eröffnete Halle 12 und damit auch mit allen anderen Hallen der Messe verbunden sein. Das knapp 5.000 Quadratmeter große geplante Gebäude umfasst eine großzügige Empfangshalle mit Zugangskontrollsystemen, Veranstaltungs- und Konferenzräume sowie Gastronomieeinrichtungen.

Bei der Projektvorbereitung und Verhandlung der Verträge wurde die Messe Frankfurt technisch von der WPV Baubetreuung GmbH, Frankfurt am Main, und juristisch von der Berliner Kanzlei Pöllath + Partners unterstützt. Die Gustav Zech Stiftung Management wurde in den Verhandlungen juristisch von der Kanzlei GSK Stockmann und der Ebert Ingenieure GmbH aus Leipzig technisch unterstützt.

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© cma

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