BERLINER SENAT SETZT MIETERHÖHUNGEN BEI SOZIALWOHNUNGEN FÜR 2 JAHRE AUS

Der Berliner Senat setzt damit seine Politik zur Sicherung sozialverträglicher Mieten fort und plant mit Gesamtkosten von 337 Millionen Euro. Die Gesamtkosten fallen aber nicht in den nächsten beiden Jahren an, sondern bis zum Auslaufen der Förderung der Wohnobjekte. Die Maßnahme gilt für insgesamt rund 42.500 Wohnungen.

Laut Senatorin Katrin Lompscher spielt der soziale Wohnungsbau eine wichtige Rolle für ein bezahlbares Wohnangebot – insbesondere für größere Haushalte und Familien mit Kindern. Einkommensschwache Haushalte würden förderrechtlich mögliche Mieterhöhungen gerade in der aktuellen Lage nur schwer verkraften. „Besonders erfreulich ist, dass nicht nur die jährlichen Mieterhöhungen für die Jahre 2020 und 2021 ausgesetzt werden, sondern es darüber hinaus keine Mieterhöhungen durch zeitlich begrenzte Mietenkonzepte der Vorjahre geben wird. Damit werden mögliche Mieterhöhungen von zusätzlich bis zu 0,78 €/m² Wohnfläche monatlich vermieden“, so die Senatorin weiter.

Den Eigentümern der betroffenen Wohnungen werden zum Ausgleich für den Verzicht auf die möglichen Mieterhöhungen Zuschüsse gewährt.

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