HPP GEWINNT WETTBEWERB IM MAINZER ZOLLHAFEN

© HPP Architekten, Visualisierung: moka studio Hamburg

Auf zahlreichen Baufeldern mit insgesamt 22 ha Fläche entsteht rund um das Hafenbecken ein urbanes Stadtquartier mit einem Nutzungsmix aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Im Sommer 2019 hatte die Trei mit den Hafeninseln II und III zwei der Baufelder erworben und lobte daraufhin einen Architektenwettbewerb aus. Vorgegeben war die Konzeption von zwei eigenständigen Baukörpern.

WASSERNAHES WOHNEN

Der HPP-Entwurf überzeugte die Jury durch seine städtebaulichen und architektonischen Qualitäten wie das Zusammenspiel mit der gebauten Umwelt und die differenzierte Fassadenstruktur und Materialität. Auf beiden Hafeninseln sieht der HPP-Entwurf eine nahezu geschlossene Blockrandbebauung vor. Eine großzügige Durchwegung verbindet die begrünten Innenhöfe mit dem Hafenbecken im Nordosten und stellt vielfältige Sichtbezüge her. Auf drei Seiten sind die Gebäudeblöcke vollständig von 8 m breiten ‚Grachten‘ gesäumt, zu denen nicht nur die Wohnungen im Erdgeschoss Zugang haben sollen. Der Entwurf von HPP sieht dafür Stege vor, die für alle Bewohner das Wohnen am Wasser erlebbar machen.

© HPP Architekten, Visualisierung: moka studio Hamburg

BEHUTSAME INDIVIDUALISIERUNG

Den HPP-Entwurf charakterisiert charakterisiert das Fortschreiben der Materialität des Mainzer Zollhafens. Beide Höfe verfolgen eine farblich angepasste Gestaltung mit einer Kombination aus Backstein und Betonfertigteilen, sind jedoch in Nuancen individualisiert. Der Lotsenhof präsentiert sich in hellen Beigetönen und der Fischerhof in rötlichen Farbtönen, die an den Mainzer Sandstein erinnern.

© HPP Architekten, Visualisierung: moka studio Hamburg

CRADLE TO CRADLE

Um Mehrwerte im Sinne der Nachhaltigkeit zu schaffen, schlägt HPP eine Bauweise im Sinne des Cradle to Cradle®-Prinzips vor. „Wir sehen für die Umsetzung der beiden Hafeninseln große Potenziale durch unsere Erfahrungen mit der Cradle to Cradle® inspirierten Planung. Materialien nach dem Kreislaufgedanken auszuwählen und einzusetzen würde nicht nur einen Mehrwert für die Umwelt, sondern auch einen Mehrwert für den Nutzer und das gesamte Quartier bedeuten.“ so HPP Senior Partner Volker Weuthen.

 

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