THÜRINGEN: FÖRDERUNG VON 24-STUNDEN-DORFLÄDEN WIRD VERLÄNGERT

Ein 24-Stunden-Dorfladen in Altengottern, Thüringen. © Emma’s Tag und Nachtmarkt GmbH

Der Freistaat Thüringen verlängert sein Förderprogramm für Dorfläden der Zukunft. Sie sollen 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr zugänglich sein und die Versorgung in ländlichen Regionen verbessern. Traditionelle Supermärkte gibt es dort oft schon lange nicht mehr. Die scannen die Einkäufe selbst und bezahlen ohne Bargeld.

„2021 konnten wir über die Richtlinie 24-Stunden-Dorfläden insgesamt 16 Dorfläden und Verkaufsautomaten in ganz Thüringen fördern. Diese Richtlinie ergänzt unsere bereits vorhandenen Fördermöglichkeiten der Integrierten ländlichen Entwicklung, mit der wir seit 2015 bereits über 50 Projekte rund um Dorf- und Hofläden sowie Verkaufsautomaten in fast allen Landkreisen gefördert haben“, so Ministerin Susanna Karawanskij.

Ander als in der vergangenen Förderrunde, können jetzt auch WLAN-Hotspots sowie überdachte Mitfahrbänke und entsprechende Software zur Fahrtenbuchung gefördert werden

Die Projektförderung erfolgt als nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung. Bei Kleinst- und Kleinunternehmen beträgt der Fördersatz bis zu 45 %, bei kommunalen Gebietskörperschaften, natürlichen Personen und Personengesellschaften sowie Vereinen und Verbänden bis zu 65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Fördersätze können für finanzschwache Gemeinden und Gemeindeverbände um bis zu 20 % erhöht werden. Der förderfähige Höchstbetrag liegt bei 200.000 Euro.

Förderanträge können bis zum 30. Juni 2022 beim Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum, Zweigstelle Stadtroda, Am Burgblick 23, 07646 Stadtroda eingereicht werden.

 

Den 24-Stunden Dorfladen in Altengottern haben wir als Urban Hero in unserer 04/2020 polis REBIRTH vorgestellt – der Artikel kann auch online gelesen werden.

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