SPEKTAKULÄRER NEUBAU FÜR AXEL SPRINGER VERLAG IN BERLIN

In Berlin haben die Bauarbeiten für den spektakulären Neubau auf dem künftigen Springer Medien Campus begonnen. Nördlich des Springer-Hochhauses wird auf einem rund 10.000qm großen Grundstück, das ehemals teils als Grünfläche und teils als Parkplatz genutzt wurde, ein Kubus errichtet. Das Grundstück zwischen Zimmer- und Schützenstraße befindet sich zum Teil auf dem Gebiet des früher zu Ostberlin gehörenden Stadtteils Mitte, zum Teil auf Kreuzberger Boden. Verlagsgründer Axel Springer ließ die 78 m hohe goldfarbene Zentrale seines Hauses bis 1966 direkt an die Berliner Mauer in Kreuzberg bauen. Im unterdrückten Osten galt der Turm mit seinen 19 Stockwerken als Fackel der Freiheit. 1994 wurde der Hauptsitz um ein zweites Hochhaus erweitert, 2004 ein weiteres Mal um die Axel-Springer-Passage. Vor drei Jahren lobte der Axel Springer Verlag den Wettbewerb für ein weiteres Gebäude aus, das nach den Worten von Springer-Chef Mathias Döpfner „überwältigend schön“ werden sollte. Unter den 18 Teilnehmern setzt sich im März 2014 das von Stararchitekten Rem Koolhaas mitbegründete internationale Büro Office of Metropolitan Architecture (OMA) mit einem 30 m hohen Atrium, getönten Glasflächen und Bauelementen in 3D-Optik durch. Die besondere Lage des zukünftigen Gebäudehighlight wird durch versetzt angeordnete Ebenen im Atrium nachgezeichnet, die dem Verlauf der ehemaligen Mauer folgen. Bis zu 3.500 Menschen sollen in Zukunft in dem neuen Gebäude arbeiten.

Bild © OMA

1 Kommentar

  1. Frank K

    Ich kenne niemanden halbwegs Gebildeten aus dem Osten, für den das Axel-Springer-Hochhaus die Fackel der Freiheit war. Auch im Osten hatte die Bildzeitung keinen respektablen Ruf.

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