DEMOGRAFISCHER WANDEL IN STÄDTEN // AKTUELLER REPORT ZEIGT GLOBALE TRENDS

In Zeiten unaufhaltsamer Digitalisierung, Informationsüberflutung und anhaltender Urbanisierung, rückt eine der wohl größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts zunehmend in den Hintergrund: die Überalterung vieler städtischer Regionen. Unternehmens- und Strategieberater McKinsey hat ganz frisch einen Report zum Thema vorgestellt und dafür die Entwicklung in urbanen Gebieten global analysiert und verglichen. Erstaunliches tritt dabei zutage: „From 2015 to 2025, we expect population to decline in 17 percent of large cities in developed regions and in 8 percent of all large cities“, heißt es da.

Der Trend zu mehr Wachstum auf der einen Seite steht also dem Trend zu Überalterung und damit einem Populationsrückgang auf der anderen Seite gegenüber. In China wachsen die Metropolen wie Peking nach wie vor stark. Japan ist dagegen mit Abstand die älteste Region mit einem urbanen Durchschnittsalter von 42.8 Jahren. In Europa liegt dieser Wert bei 39.7, Tendenz jedoch ebenfalls steigend. Zwar wachsen die Metropolen wie Berlin, Paris, London, Oslo und Stockholm weiter an, andere Regionen sind jedoch bereits jetzt von einem Populationsrückgang geprägt. In Italien sind das zum Beispiel Genua und Venedig. Auch Spanien ist vom demografischen Wandel stärker betroffen als andere Regionen. In Deutschland vor allem die ostdeutschen Städte wie Gera oder Chemnitz, aber auch Saarbrücken.

Mehr Informationen sind auf der Webseite von McKinsey abzurufen, dort findet man auch den vollständigen Report als PDF-Datei: http://www.mckinsey.com/global-themes/urbanization/urban-world-meeting-the-demographic-challenge-in-cities.

Eine visuelle Veranschaulichung bietet ein Beitrag im Guardian: https://www.theguardian.com/cities/gallery/2016/nov/02/global-population-decline-cities-mapped.

Bild © McKinsey

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