STADT KÖLN FÖRDERT DIE ANSCHAFFUNG VON LASTENRÄDERN

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Lastenräder sind umweltfreundlich, zukunftsfähig und ermöglichen ein schnelles, zuverlässiges Ankommen am Ziel. Vor allem in Großstädten sind die auffälligen Vehikel schon eine echte Alternative zum Auto, welches ständig im Stau steht und im Unterhalt immer teurer wird. Auch für Unternehmen wie zum Beispiel die Telekom und die bekannten Paketzusteller sind Lastenräder interessant und in Zeiten von Dieselverboten und fehlenden Parkplätzen eine immer wichtigere Alternative. Für viele Endkunden stellen allerdings die relativ hohen Anschaffungskosten eine große Hemmschwelle dar. Um die vielen positiven Begleiterscheinungen der Lastenräder buchstäblich auf die Straße zu bringen, beraten darum immer mehr Kommunen und Länder über Anreize und Förderprogramm.

Nachdem wir im letzten Jahr bereits über ein Pilot-Förderprogramm zur Anschaffung von Lastenrädern in Berlin berichtet haben, hat nun der Kölner Stadtrat den Weg für ein sehr ähnliches Konzept in der Domstadt frei gemacht. Noch bis zum 30.06.2019 können Privatpersonen, Vereine und kleine Unternehmen, mit Sitz in Köln, einen entsprechenden Antrag im Rathaus einreichen und sich eine finanziellen Unterstützung in Höhe von bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten sichern. Die jeweilige Förderung beträgt maximal 2.500 Euro pro Lastenfahrrad. Gespanne, also Lastenfahrräder mit Anhänger, werden mit höchstens 3.000 Euro gefördert. Insgesamt steht eine Fördersumme von 100.000 Euro zur Verfügung, die sich, vorbehaltlich der Freigabe des Haushaltplans für 2019, noch auf insgesamt 200.000 Euro erhöhen könnte.

Alle weiteren Informationen zur Antragstellung, den Förderrichtlinien und allgemeine Kontaktinformationen findet man hier.

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