MECK-POMM STELLT MEHR WOHNRAUMFÖRDERMITTEL BEREIT

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern erhöht die Mittel für den sozialen Wohnungsbau und senkt gleichzeitig die Zinsen für Darlehen zu Modernisierungszwecken von 1,25 Prozent auf 0,7 Prozent. Insgesamt sollen 2020 54 Millionen Euro für die Schaffung und die Verbesserung von sozialem Wohnungsbau bereitstehen, teile das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung mit. „Davon werden 34 Millionen Euro für den Neubau von 525 Mietwohnungen im Rahmen unseres Programms ‚Wohnungsbau Sozial‘ eingesetzt. Die übrigen 20 Millionen fließen in die Modernisierung bestehender Wohnungen“, so der Landesbauminister Christian Pagel(SPD). „Ich freue mich sehr, dass wir eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Jahr 2019 mit damals 26,4 Millionen Euro erreichen können“, so Pegel weiter. Er hoffe jetzt auf zahlreiche Anträge aus den förderfähigen Städten.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) zeigt sich ebenfalls erfreut und sieht in den Plänen ein starkes Signal: „Gerade in einer Zeit, in der bei vielen Menschen die Unsicherheit über die Zukunft groß ist, macht das Land deutlich, dass es dem bezahlbaren Wohnen und damit der Wohnsicherheit vieler Mieterinnen und Mieter große Aufmerksamkeit zukommen lässt“, lobt Direktor Andreas Breitner. „Die Senkung der Zinsen für Darlehen ist sicher ein gut gemeinter Schritt. Angesichts der niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten ist es allerdings fraglich, ob diese sich für die Wohnungsunternehmen rechnen. Auch VNW-Unternehmen müssen nach betriebswirtschaftlichen Regeln arbeiten“, so Breitner weiter.

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