NACHFRAGE NACH LADENFLÄCHEN STEIGT AUF VOR-CORONA-NIVEAU

Laut einer Analyse von ImmoScout24 lag im April 2021 die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen in den deutschen A-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt am Main um 100 Prozent höher als im April 2020. Damals verzeichnete das  Immobilienportal als Folge der Pandemie den stärksten Nachfragerückgang. In den weniger begehrten B- und C-Städten ist das Interesse an Einzelhandelsflächen ebenfalls wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie angelangt. Hier stieg die Nachfrage um mindestens 80 Prozent und und der Spitze um 133 Prozent. „Mit den angekündigten Lockerungen der Corona-Maßnahmen kehrt der Optimismus zurück, dass sich das Anmieten von Einzelhandelsflächen wieder lohnt. Das spiegelt sich in der verstärkten Nachfrage nach Einzelhandelsflächen wider“, erklärt Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24.

Online-Geschäft kurbelt Nachfrage für zentrale Lagerflächen an

In den begehrten A-Städten registriert das Immobilienportal zudem ein besonderes Interesse an Lagerflächen. Die Nachfrage nach entsprechenden Objekten stieg zwischen April 2020 und April um 44 Prozent. Die Nachfrage nach urbanen und kleineren Logistikimmobilien, die sich als Mikro-Hubs anbieten, stieg im Vergleichszeitraum ebenfalls um 42 Prozent. Mikro-Hubs sind Zwischenlager, in denen Pakete und Waren von großen auf kleine Transportfahrzeuge umgeladen werden. Die starke Nachfrage gekoppelt an das begrenzte Angebot führte zu einem Preisanstieg um 4,8 Prozent von 4,84 Euro pro Quadratmeter auf 5,07 Euro pro Quadratmeter. Die Angebotsmieten für mittlere und große Flächen bewegten sich hingegen auf einem stabilen Niveau und liegen aktuell bei 4,29 Euro pro Quadratmeter bis 4,59 Euro pro Quadratmeter.

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