GRÜN LEBEN IM QUARTIER DER ZUKUNFT

© ENGIE Deutschland

Smart, vernetzt, klimafreundlich: So soll die Stadt der Zukunft aussehen. Damit dies gelingt, gilt es, heute die richtigen Weichen zu stellen. Aktuell leben mehr als drei Viertel der Deutschen in Städten, Tendenz steigend. Für sie eine lebenswerte Umgebung zu gestalten, ist die primäre Aufgabe von Projektentwickler:innen, Städteplaner:innen und Bauträger:innen. Kein einfaches Unterfangen, denn der Bedarf an Wohnraum steigt rasant. Viele bestehende Wohn-, Büro- und Gewerbeflächen sind in die Jahre gekommen und bedürfen dringend an Sanierungen und Modernisierungen. Gleichermaßen gilt es, neue Quartiere von Beginn an energieeffizient und CO2-arm zu konzipieren. Hier das Tempo anzukurbeln, wird zentral für den Klimaschutz sein.

Ganzheitlicher Ansatz für grüne Quartiere

Die gute Nachricht lautet: Dies ist möglich! Es existieren schon heute innovative Techniken und Technologien, um bestehende wie neue Immobilien und Quartiere klimaneutral aufzustellen. Entscheidend dafür ist der richtige Ansatz – zielgerichtet und ganzheitlich muss dieser sein und den kompletten Lebenszyklus betrachten. In die Betrachtung einfließen müssen somit zwingend das Energiekonzept, die Infrastrukturplanung, das Betriebskonzept, das Mobilitätskonzept sowie das Ver- und Entsorgungskonzept.

Mit Erfahrung und Expertise zum Erfolg

Keine Frage, dies ist ein komplexes Vorhaben. Mit entsprechenden Konzepten beschäftigen wir uns bei ENGIE Deutschland bereits seit Jahren und setzen bundesweit adäquate Lösungen um – stets mit dem Ziel, höchste Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Technologie und Klimaschutz zu vereinen. Diese Konzepte müssen immer individuell sein und die jeweiligen Rahmenbedingungen und konkreten Interessen der Projektbeteiligten berücksichtigen, damit sie zum Erfolg führen. Bei dieser hochkomplexen Aufgabe berät und begleitet unser Expertenteam Kund:innen mit einem speziellen Quartiersconsulting. Dabei gehen wir grundsätzlich in vier aufeinander aufbauenden Phasen vor: Commitment, Grobanalyse, Feinanalyse und Umsetzung.

Vier Phasen für ein grünes Quartier

Die erste Phase „Commitment“ bildet die Basis für die Zusammenarbeit, denn hier stehen die Zielsetzungen des Quartiersprojekts und die gemeinsame Festlegung des Leistungsumfangs von ENGIE Deutschland im Fokus. Sie werden in einem Consultingvertrag festgehalten. Daran schließt sich direkt die zweite, ergebnisoffene Phase, die „Grobanalyse“, an. Unsere Spezialist:innen legen die planerischen Rahmenbedingungen fest, berücksichtigen verschiedene Energieversorgungskonzepte und definieren energetische Kennzahlen und Energiebedarfe. Dafür nutzen wir unser „ENGIE Prosumer Tool“, das verschiedene Szenarien realitätskonform simuliert. Diese Analyse mündet in einer Entscheidungsmatrix, welche die in Frage kommenden Quartierskonzepte eingrenzt und übersichtlich gegenüberstellt.

Mit ENGIE in die Klimaneutralität

An die Grobanalyse schließt sich die dritte Phase „Feinanalyse“ an, bei der bis zu drei Quartierskonzepte detailliert betrachtet werden. Unser Team erarbeitet etwa das Anlagendesign, inklusive der voraussichtlichen Investitionssumme und der Standortsuche. Eine Analyse der Energie- und Betriebskosten und eine Sensitivitätsanalyse fallen ebenfalls in diese Phase, zudem überprüfen wir mögliche Förderprogramme. So entsteht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das passende Quartierskonzept. Ist dann der entsprechende Entschluss gefallen, bleibt ENGIE Deutschland in der vierten Phase „Umsetzung“ weiterhin als zuverlässiger Partner an der Seite, unterstützt in allen organisatorischen Belangen und kümmert sich um die schrittweise Realisierung und um den Betrieb. So stellt unser Team Immobilien und Quartiere für die Zukunft auf – eine Zukunft, die dann tatsächlich klimafreundlich und grün ist.

 


Matthias Sommer

leitet die Abteilung Vertrieb Immobilienwirtschaft/Quartiere bei ENGIE Deutschland. Der Diplomingenieur der Elektrischen Energietechnik war zehn Jahre beim Anlagenbauer Asea Brown Boveri (ABB) AG in verschiedenen Fach- und Führungspositionen tätig, davon sieben Jahre im Export. 2002 wechselte er auf die Kundenseite, unter anderem als Prokurist der Stadtwerke Homburg/Saar und der SWT Versorgungs-GmbH in Trier sowie als Vertriebsleiter der goldgas GmbH, einer Tochter der VNG AG in Leipzig. Nebenberuflich war Matthias Sommer sechs Jahre als Dozent für Energiewirtschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken tätig. In seiner jetzigen Funktion bei ENGIE engagiert er sich für die strategische Weiterentwicklung der Angebote für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft hin zu einer CO2-freien Energielieferung.

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