polis Convention 2015

Eine nachhaltige Stadtentwicklung, soziale Fragen des Wohnens sowie die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft sind nur drei Beispiele, die unseren Alltag und unser Stadtbild verändern. Sie beeinflussen nicht nur die Gegenwart, sondern werden in Zukunft Grundlage aller Entscheidungen sein, die in der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft getroffen werden. Austausch und Dialog sind daher maßgeblich für erfolgreiche Stadtentwicklung. Nur wenn Strategien der Stadtentwicklung mit Investitionsentscheidungen übereinstimmen, Quartiersentwicklungen mit Standortentscheidungen abgeglichen werden und öffentliche Ziele mit privaten vereinbar sind, entsteht ein stabiles Fundament für Investitionen, Qualität und Nachhaltigkeit.

Dialog und Austausch fördern
„Neben der Notwendigkeit integrierter Konzepte in inhaltlicher Hinsicht spielt angesichts der immer komplexer werdenden Wirkungsgefüge auch der Aspekt der Kooperation aller Akteure bei der Stadtentwicklung eine wichtige Rolle. Hierzu bedarf es der Kommunikation und daher auch der Kommunikationsmöglichkeiten“, erklärt Prof. Martin zur Nedden, Geschäftsführer des DIFU, Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH. Diesem Leitprinzip folgt auch das Gestaltungskonzept der polis Convention. Am 6. und 7. Mai 2015 verwandeln sich die Alten Schmiedehallen zur „Stadt in der Stadt“. Vor der alten Industriekulisse schaffen unterschiedliche Straßen und Plätze den atmosphärischen Rahmen für Gespräche und Begegnungen zwischen kommunalen Vertretern und Entscheidern der Immobilienwirtschaft. Auf den „Marktplätzen“, die durch besondere gestalterische Qualitäten ihren ganz eigenen Charakter erhalten, indem sie z. B. diverse Rathäuser aus den Kommunen abbilden oder die Städte mit ihren Themen und Flächenentwicklungspotenzialen darstellen, ordnen sich Städte und Kommunen nach regionalen Clustern an. Die Plätze und Straßen vereinen sich zu einer Raumprogrammatik, die – dem Motto der polis Convention „connecting urban developers“ folgend – einen exklusiven Rahmen für Dialog und Austausch schafft und die Kommunikation zum Thema Stadtentwicklung in den Mittelpunkt stellt.

Potenziale entdecken
Auf der polis Convention begegnen Städte und Kommunen in verschiedenen Dialogsituationen Investoren und Projektentwicklern. Die Immobilienwirtschaft erhält unmittelbare Einblicke in Projekt- und Grundstückspotenziale, die zunehmend in sogenannten B-Städten zu finden sind. Besonders diesen mittleren Großstädten möchte die polis Convention Gelegenheit geben, sich zu präsentieren, denn neben den Metropolen bieten auch die hier anzutreffenden Immobilienmärkte mittlerweile attraktive Investmentalternativen. Entscheidend für das Entwicklungspotenzial in B-Städten sind vor allem wirtschaftliches Wachstum, Infrastruktur und vorhandene Bildungsangebote. Laut einer aktuellen Studie von CBRE rücken aus Retailersicht B-Standorte mit attraktivem Chancen-Risiko-Potenzial in Bezug auf Rahmenbedingungen und mit starken wirtschaftlichen Fundamentaldaten wieder verstärkt in den Anlegerfokus. Solche Städte zeichnen sich auch durch stetig steigende Erwerbsquoten aus. Um diese Entwicklungen weiter voranzutreiben, fördert die polis Convention den Austausch über Strategien, Standorte und Projekte.

Gremien und Partner
Unterstützung erfährt die polis Convention durch Michael Groschek, NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, und den Deutschen Städtetag. Als Schirmherren werden sie die neue Messe begleiten. „Das gedeihliche Zusammenwirken von Immobilienbranche und Städten auf Augenhöhe ist ein maßgeblicher Faktor für eine nachhaltige Stadtentwicklung, einen guten Städtebau und wertige Architektur. Daher haben wir uns entschlossen, den Start der polis Convention als neues Format des Austauschs zwischen Immobilienwirtschaft und Städten zu unterstützen“, sagt Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. Auch über die Grenzen NRWs hinaus findet die polis Convention großen Zuspruch. Zahlreiche Vertreter aus Kommunen und Immobilienwirtschaft haben sich im Beirat zusammengefunden. Olaf Cunitz, Bürgermeister und Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Frankfurt, sieht der polis Convention äußerst positiv entgegen: „Die polis Convention scheint mir eine geeignete Plattform für einen intensiven Austausch zu allen Themen der modernen Stadtentwicklung zu bieten. Die Mitglieder des Beirates haben die Chance, diesen Austausch zwischen den Kommunen und den nichtstädtischen Partnern mitzugestalten. Ich wünsche mir, dass ich sowohl wichtige Impulse geben als auch von der Kompetenz und dem Know-how der anderen profitieren kann.“

Zukunft diskutieren
Im Rahmen des messebegleitenden Kongresses zum Thema „Matrix Loaded – Die Digitalisierung der Stadt“ zeigt die polis Convention mit dem Fokus einer weltweiten Digitalisierung neue Perspektiven, Trends und Innovationen in der Stadtentwicklung auf. Vom Informationsaustausch über Kommunikation, Orientierung und Shopping – ein Großteil unseres Lebens findet heute online statt. Fast täglich erobern neue technische Innovationen unseren Alltag. Unsere Welt wird in atemberaubender Geschwindigkeit vernetzt. Wie diese Entwicklungen Fragen der Stadtentwicklung und immobilienwirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen, diskutieren Experten unterschiedlicher Disziplinen in vier Gesprächsrunden. Diesen Ansatz findet Prof. Jürgen Bruns-Berentelg von der HafenCity Hamburg richtig: „Wir erhoffen uns einen intensiveren Dialog, als es auf einer großen Messe möglich ist. Wichtig ist für uns nicht die Vorstellung der HafenCity, sondern eine konzeptionelle Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen.“

Präsenz zeigen
Städte, Kommunen und Unternehmen werden auf der polis Convention vertreten sein. Für Jürgen Fenk ist die Teilnahme der Landesbank Hessen-Thüringen an der Messe selbstverständlich: „Zukünftige Stadtentwicklung erfolgt für die Generationen Y und Z. Sie kann nur erfolgreich sein unter Berücksichtigung des Einflusses der digitalen Welt, mit einem starken Verbund der Kommunen und der Immobilienwirtschaft. Das müssen wir diskutieren und in Zukunft darstellen. Alles spricht für die polis Convention – der Standort NRW, das Konzept, das Kongress-Thema und nicht zuletzt die Location. Wir freuen uns auf zwei Tage innovativer Erfahrungen.“ Bei den Standpräsenzen steht die Vermittlung von Entwicklungspotenzialen und Themen im Mittelpunkt. „Anstelle von zeit- und kostenaufwendigen Messeständen werden leichte, aber professionell designte Standardstände den Rahmen für die Kommunen- und Unternehmenspräsentationen bilden“, erklärt Prof. Dr. Johannes Busmann. „Unser Ziel ist es, die Partner von intensiven Messestandsplanungen zu entlasten, um deren Präsenz auf thematische und inhaltliche Aspekte zu konzentrieren. Daher werden wir als Verlag die Gestaltung und Ausführung übernehmen.“ Auch für interessierte Fachbesucher öffnet die polis Convention ihre Tore. Besuchertickets können ab sofort online gebucht werden. Das 2-Tage-Ticket ist für 180,– Euro erhältlich und berechtigt neben dem Besuch der Messe an beiden Tagen auch zur Teilnahme am Kongress.

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