SPIRE LONDON – WOHNEN AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Unter der Führung der chinesischen Greenland Group entsteht derzeit in London der höchste Wohn-Wolkenkratzer Westeuropas: Mit seinen 235 Metern Höhe, 67 Stockwerken, 861 Apartments und Baukosten in Höhe von fast einer Milliarde Euro ist das Design des Büros HOK vor allem spektakulär. „Spire London“ – so der offizielle Name des Wolkenkratzers – entsteht in den Londoner Docklands und soll mit seiner Architektur an die nautische Geschichte des Ortes erinnern. Darüber hinaus spielt der Name auf die Orchidee an, die zum ersten Mal vor mehr als 3000 Jahren in China kulturviert worden ist. Das abgewinkelte Dach des Hochhauses ermöglicht diverse Außenterrassen für die Premium- und Penthouse-Wohnungen. Lamellen sorgen für eine natürliche Belüftung im gesamten Gebäude. Die bronzefarbenen Details der unteren Etagen erinnern mit ihrer Anmutung an die angrenzenden traditionellen Flachbauten der Docklands. Für den nötigen Kontrast sorgen dynamisch fließende Innenräume und Fassaden. Nicht nur optisch, auch inhaltlich soll das Konzept seine künftigen Nutzer vor allem durch Luxus überzeugen. So gehören im Spire London unter anderem ein Concierge, Gärten, Einzelhandelsflächen, ein Spa, ein Fitnessstudio und eine Club-Bar zu den Annehmlichkeiten. Die 50 bis 150 Quadratmeter großen Wohnungen besitzen allesamt helle Innenräume mit einer Deckenhöhe von 2,8 Metern und deckenhohen Fenstern. Sie sind über neun Aufzüge – Wartezeit maximal 35 Sekunden – erreichbar. Vermutlich werden aber vor allem die Aussicht und der unverbaute Panoramablick über London die neuen Eigentümer überzeugen. Sie blicken der direkt auf die Themse, die Stadtmitte und zahlreiche berühmte und historische Sehenswürdigkeiten. Die Architekten dürften damit ihr Ziel, Bewohnern und Besuchern einen unvergesslichen ersten Eindruck zu bieten, erreicht haben. Der Bau des Spire London hat bereits begonnen. Der oberirdische Abriss der alten Gebäude ist bereits fertiggestellt. Ab Januar 2017 bis Sommer 2018 soll der Turm dann in die Höhe wachsen. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Bilder © Greenland Group

 

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