KLEINTEILIGE STRUKTUREN SETZEN SICH DURCH

Die Neugestaltung des Quartier Moldrickx im Zentrum von Münster-Kinderhaus ist entschieden. Die Düsseldorfer Architektengruppe stadtraum hat die Jury im Oktober mit ihrem Entwurf überzeugen können und sich damit gegen acht weitere Planungsteams im Wettbewerb durchgesetzt.

Der anonym durchgeführte städtebauliche Wettbewerb drehte sich rund um die Entwicklung des rund 3,7 ha großen ehemaligen Betriebsgeländes der Gärtnerei Moldrickx. Ausgelobt wurde der Wettbewerb von der Stadt Münster zusammen mit den Eheleuten Moldrickx. Die Familie Moldricks gibt im Jahr 2017 ihren Betrieb auf.

Die Jury war sich sicher, dass der Entwurf ein Glücksfall für den Stadtteil sein würde, da er sich perfekt in den urbanen Kontext integriert und auf die Atmosphäre des Ortes eingeht. Auf diese Weise wird eine hohe Wohnqualität mit attraktiven öffentlichen Freiräumen generiert. Mit seiner dichten Bebauungsstruktur reagiert das neue Quartier zum einen auf die starke Wohnungsnachfrage und berücksichtigt zum anderen die kleinteilige Struktur der Umgebung. Rund 240 Wohneinheiten finden in dem neuen Quartier ihren Platz.

In Ost-Westrichtung sieht der Entwurf eine lineare Bebauung vor, die in die Quartiersmitte leitet. Dort formt Hofbebauung eine grüne Mitte. Eine neue KiTa für den Stadtteil ist im Nordosten des Plangebiets vorgesehen. Dabei wurde bei der Wahl des Standortes für die KiTa besonders viel Rücksicht auf die verkehrliche Situation genommen. Sicherheit für die Kinder stand hier an erster Stelle. Ein fünfgeschossiger Turm, der Raum für Büronutzungen vorsieht, formt gemeinsam mit einem kleinen Platz den Eingang des Quartiers. Die Pläne für die neue Wohnbebauung stießen im Zuge der öffentlichen Bekanntmachung auf positive Resonanz seitens der Bevölkerung!

© stadtraum architekten

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