NACHFRAGEANALYSE: MÜNCHENS WOHNUNGSMARKT BLEIBT UMKÄMPFT

Laut der Nachfrageanalyse von ImmobilienScout24 ist der Münchner Wohnungsmarkt umkämpfter denn je. Im vergangenen Jahr bewarben sich im Durchschnitt 95 Personen auf ein inseriertes Mietobjekt. Mit 145 Interessenten ist Berg am Laim der nachgefragteste Stadtteil, gefolgt von Sendling und Laim. Für die Analyse wurden insgesamt 30.000 Mietobjekte ausgewertet, die 2016 auf der ImmobilienScout24 Plattform gelistet wurden.

Im bundesweiten Vergleich belegt Bayerns Hauptstadt Platz 1 der Wohnungsmärkte mit dem höchsten Nachfragedruck. Auf Platz 2 folgt Köln mit 70 Mietanfragen pro Objekt und weit dahinter Frankfurt, Berlin und Hamburg. Ursache der zahlreichen Kontaktanfragen in München seien die geringer Leerstandsquote und die hohen Mietkosten. „Wer in München einmal eine Wohnung gefunden hat, gibt diese nicht so schnell wieder her. Wer auf der Suchte ist, bewirbt sich auf viele Mietwohnungen gleichzeitig, um die Chance auf ein neues Hause zu erhöhen,“ erklärt Michael Steffen, Geo-Daten-Analyst bei ImmobilienScout24.

In den Stadtteilen Altstadt-Lehel und Ludwig-Isarvorstadt, den teuersten Stadtvierteln, ist die Nachfrage nach Mietobjekten am geringsten. Hier werden pro Quadratmeter durchschnittlich 16,50€ fällig. Trotzdem müssen Mietinteressierte auch hier mit über 50 Mitbewerbern pro Objekt rechnen. Zu den günstigsten Bezirken gehören Aubing-Lochhausen-Langwied, Allach-Untermenzing und Feldmoching-Hasenbergl. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt hier bei 12,72 €.

Eine interaktive Übersichtskarte zur Veranschaulichung der Kontaktanfragen pro inseriertem Mietobjekt gibt es online unter: https://www.immobilienscout24.de/ratgeber/immobiliensuche-tipps/mieten-in-muenchen.html

Bild © ImmobilienScout24

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.