LEBENSQUALITÄT DURCH GEMEINSAMES HANDELN

2017 widmet sich die polis Convention ganz dem Thema Stadt und Region. Da passt das Motto, mit dem sich das Bergische Städtedreieck und der Kreis Mettmann auf ihrem Gemeinschaftsstand präsentieren werden: „Zwischen Rhein und Wupper: zusammen – wachsen“. Der Hintergrund: Das Land NRW unterstützt im Rahmen des Projektaufrufes „StadtUmland“ die ausgleichende, ergänzende Kooperation und Planung. So ist ein neuer Kooperationsverbund von 19 Gebietskörperschaften zwischen Rhein und Wupper entstanden.

Das Ziel des Verbundes: eine Stunde mehr Zeit pro Tag. Für jeden. Durch eine neue Nähe von Stadt und Land, von Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Entgegen der Prognosen steigen die Bevölkerungszahlen im gesamten Raum. Es wird neuer adäquater Wohnraum gebraucht, ebenso werden neue Lösungen für eine zeitgemäße, verträgliche Mobilität benötigt, die helfen, die Pole des Alltagslebens – Wohnen, Job, Schule, Naherholung, Freizeit – reibungslos miteinander zu verbinden. Teures Wohnen in der Stadt, günstiges Leben auf dem Land mit unzureichender infrastruktureller Versorgung und dazwischen zeitfressende ökologisch bedenkliche Pendlerströme – es ist das gemeinsame Ziel, eine Entwicklung auf den Weg zu bringen, die gegensteuert.

Neue Planungs- und Denkweisen sind durch die intensive Zusammenarbeit in den letzten Monaten entstanden. Wie wäre es also, wenn es eine interkommunale Planung von neuem Wohnraum und entsprechender Infrastruktur gibt? Oder ganz einfach einen Rhein-Wupper-Verkehrsverbund? Oder noch anders: Einen Radschnellweg zwischen Düsseldorf und Duisburg und dem Bergischen Städtedreieck? Pilotprojekte für zeitgemäßen Wohnraum könnten im Rahmen einer Rheinisch-Bergischen Bauausstellung entwickelt werden. Oder eine regionale Wohnungsmarktagentur könnte städteübergreifend agieren. Eine Vielzahl von Projektansätzen wurde skizziert. Mit diesen Ideen geht es in eine nächste Phase der Zusammenarbeit, die Strukturen der Kooperation und eine Konkretisierung des Zukunftskonzeptes definieren soll.

Die Arbeit des Kooperationsverbundes wird unterstützt durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen. Schon im September 2016 hatten sich die Kommunen und Kreise zusammengeschlossen, um sich mit einem gemeinsamen Konzept um eine Förderung im Rahmen des Projektaufrufes „StadtUmland.NRW“ zu bewerben. Mit Erfolg! Der Kooperationsverbund zwischen Rhein und Wupper ist einer von acht durch die Landesregierung ausgewählten Projekträumen.


Den Gemeinschaftsstand des Bergischen Städtedreiecks und des Kreises Mettmann finden Sie auf der polis Convention auf Position A.08.1 und A.08.2

Foto © Kristina Malis

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