STADTLABOR 2050 – VERTIKALE STADTVERDICHTUNG IM QUARTIER

Die Flächeninanspruchnahme pro Kopf in Deutschland steigt, statt sich zu reduzieren. Das von der Bundesregierung angestrebte Ziel von 30 ha Flächenneuinanspruchnahme pro Tag bis 2020 ist kaum noch zu halten. Deshalb müssen wir die Flächen in einer wachsenden Stadt wie Berlin effizient nutzen. Die vertikale Stadtentwicklung steht dabei zunehmend im Fokus, denn sie verbindet Eigeninteressen von Investoren („Landmark-Architektur“) mit Nachverdichtungsinteressen der Bezirke für eine gemischte Stadt.
Wenn Hochhäuser gebaut werden, müssen sie aber hinsichtlich ihrer Flächeninanspruchnahme, ihres Rohstoffeinsatzes und ihres Energieverbrauchs optimiert und mit ihrer Infrastruktur in entsprechende Quartierskonzepte integriert werden. Welchen Wert und Effekt haben Grünanlagen oder Sportgelegenheiten in lichter Höhe, brauchen wir andere planungsrechtliche Instrumente, um die Infrastruktur abzusichern? Welche Rolle können Fassaden und Dächer spielen?

Impulsvortrag
Hon. Prof. Bernd Bötzel, DU Diederichs, Nachhaltige Gebäude- und Quartiersbewertung bei der Stadtverdichtung (LEED, Green Building, DGNB etc.)

Gesprächsrunde
– Hon. Prof. Bernd Bötzel, Architekt DU Diederichs
– Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow, Architektin COBE Berlin
– Salomé Klinger, NATURSTROM AG, Teamkoordinatorin Urbane Quartiers-konzepte, Bereich Dezentrale Energieversorgung
– Gottfried Kupsch, Vorstand AG City
– Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat Charlottenburg Wilmersdorf

Moderation
Yasser Almaamoun, www.plattformnachwuchsarchitekten.de

Anmeldung
Lidia Perico, Email: bne@charlottenburg-wilmersdorf.de

Ort
Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, Bürgersaal, 3. OG

Veranstalter
Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung und entwicklungspolitische Projekte des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit www.plattformnachwuchsarchitekten.de

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