VERANSTALTUNGSTIPP: ARCHITEKTUR DER GEMEINSCHAFT IN LEIPZIG

„Together. Architektur der Gemeinschaft“ ist eine Ausstellung, dessen Name eigentlich schon alles sagt: Es geht um das Wohnen im Kollektiv. Wachsende Großstädte und steigende Mietpreise stellen Herausforderungen dar, auf die Lösungen in Leipzig warten. Lösungen, die über die klassischen Konzepte des Wohnungsbaus hinausgehen.

Heute schon eröffnet die Ausstellung, die mit einem spannenden Rahmenprogramm noch bis zum 17. März 2019 im Grassi Museum für Angewandte Kunst zu sehen sein wird.

Durch Filmmaterial, Modelle und sogar realitätsgetreue Wohnsimulationen wird den Besuchern das Thema Bauen und Wohnen im Kollektiv näher gebracht. Zahlreiche Beispiele aus Europa, Asien und den USA sowie zehn Hausprojekte der Stadt Leipzig zeigen auf, dass das gebaute Miteinander schon lange keine Seltenheit mehr ist. Es werden außerdem historische Vorläufer präsentiert, die die Geschichte der gemeinschaftlichen Architektur beleuchten. Eine Besonderheit ist auch „Die Stadt als öffentliches Wohnzimmer“, die über 20 realisierte Projekte zu einer fiktiven Metropole zusammenbringt.

„Together. Architektur der Gemeinschaft“ eine Wanderausstellung, die schon im Vitra Designmuseum zu sehen war. Kuratiert wurde sie von Andreas und Ilka Ruby.

Das umfangreiche Rahmenprogramm, das unter anderem einen Vortrag des Wiener Stadtforschers Robert Temel zum Thema „Baukultur für das Quartiert. Prozesskultur durch Konzeptverfahren“, Ausstellungsrundgänge und Workshops zum Thema gemeinsames Wohnen beinhaltet, findet ihr hier in aller Vollständigkeit.

Doch nicht nur Stadt und Wohnen sind im Umbruch – auch das Grassi Museum selbst sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert. Aus diesem Grund wurde die parallele Ausstellung „Grassi Future. Visionen für den Leipziger Johannisplatz“ ins Leben gerufen, die eine mögliche Museumserweiterung sowie die Weiterentwicklung des Johannisplatzes zum Treffpunkt der Gemeinschaft thematisiert. Sie umfasst Studierendenarbeiten des Fachbereichs Baukonstruktion der TU Dortmund unter der Leitung von Ansgar und Benedikt Schulz.

Geöffnet sind die Ausstellungen dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

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Fotos © Mark Niedermann | Dean Kaufman

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