BERLIN: AUSSTELLUNG ZUM PLATZ DER LUFTBRÜCKE

Für Kurzentschlossene in Berlin gibt es heute einen Veranstaltungstipp von uns: An diesem Wochenende ist im Haus 1 am Berliner Waterloo-Ufer eine Ausstellung zum Thema „Reproduktives Entwerfen“ zu sehen, die sich um die Gestaltung des Platzes an der Luftbrücke in Tempelhof dreht.

Studierende der Beuth Hochschule Berlin, der TU Dortmund, der HSMR Wiesbaden, der Uni Siegen sowie Gäste aus Rotterdam hatten bei einer Sommerakademie Arbeiten zum genannten Thema entwickelt, das Augenmerk lag auf Zukunftsvisionen für den Platz der Luftbrücke. Im Fokus stand der Umgang mit Bestandsbeispielen, die die Basis neuer Konzepte liefern sollen wie zum Beispiel Ricardo Bofills berühmter Wohnkomplex „Espaces d’Abraxas“. Theoretischen Hintergrund lieferte ein Manifest mit Thesen wie „Wir sind es leid, immer wieder neu anzufangen“, das im Jahr 2014 entstanden war.

Eine Auswahl der Entwürfe wird nun im besagten Haus 1 gezeigt. Die Ausstellung beginnt am Freitag, den 7. Dezember um 19 Uhr und ist das gesamte Wochenende über zu sehen. Das Ziel der Ausstellung und der Sommerakademie insgesamt ist es, die unausgereiften Bemühungen des Berliner Senats zur Neugestaltung des Platzes der Luftbrücke zu hinterfragen und die Aufmerksamkeit auf dessen Potentiale zu lenken.

Öffnungszeiten sind am Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr. Wer dieses Wochenende schon verplant ist, kann sich die Entwürfe auch über die Ausstellung hinaus noch in einem Magazin zum Thema reproduktives Entwerfen ansehen, von dem schon mehrere Ausgaben erhältlich sein. Unter anderem wird es hier erwerblich sein. Auf der Website findet ihr auch viele weitere Infos zu dem Projekt.

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Bilder © Rebecca David | Vanessa Scholl

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