LAVA-ARCHITECTURE SCHAFFT LERNLANDSCHAFT IN HAMBURG

Konzept

Basierend auf den Bildungsparadigmen von Learnlife für kollaboratives Arbeiten sowie den Raumkonzepten des amerikanischen Zukunftsforschers David Thornburg, will LAVA bis 2023 eine Lernlandschaft für 800 Kinder und 800 Erwachsene realisieren. Ihr Konzept soll mit der Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Raumstrukturen gute Voraussetzungen für kreatives Lernen bieten. LAVA hat dazu Räume mit unterschiedlicher Helligkeit, Offenheit und ein spezielles Bepflanzungskonzept entwickelt. Auch die Anbindung der Räume an den Außenbereich steht ganz im Zeichen des diversifizierten Konzepts.

©LAVA

Räume

Die Innenarchitektur der Schule ist durch ein an die Natur angelehntes Konzept realisiert. Gruppenarbeitsräume als Bergspitzen, offene kommunikative Umgebungen für Gespräche am Wasserloch, Raumstrukturen für Workshops und Experimente im Sandkasten, Vortragssäle am Lagerfeuer sowie kleine Räume zur stillen Reflexion und Einzelarbeit in Höhlen. Durch das breite Angebot wird den unterschiedlichsten Anforderungen kreativen Lernens gerecht.

Gebäudearchitektur

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Das Gebäude ist organisch geformt und hat eine zentrale Agora mit Gastronomie- und Sportbereich. Außerdem findet sich hier die zentrale Treppenanlage, die beide Gebäudeteile miteinander verbindet. Das Gebäude unterteilt sich in ein dreidimensionales System. Die Ebenen bieten sowohl horizontal als auch vertikal eine flexibles Nutzungsangebot. Wellenförmige Balkone, spiralförmige Terrassengrundrisse und verzweigte Konstruktionssysteme greifen das Naturkonzept des Designs auf.

 

CO2-Bilanz

Das Gebäudes hat eine hochisolierte, großzügig verglaste Fassade, die eine ausgewogene Tageslichtbeleuchtung zulässt. Das Dach verfügt über eine Photovoltaik-Ziegel, die ebenso wie die nachhaltige Bauweise für eine positive CO“-Bilanz des Projekts sogen.

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Gartenanlage

Die Gartenlandschaften umgeben das Gebäude. Die grüne Bepflanzung scheint in die Innenräume überzugehen. Dies bricht eine strikte Trennung von Innen- und Außenraum auf. So ist auch die zentrale Agora begrünt und sogar auf dem Dach befindet sich ein hauseigener Garten. Hier sind finden sich neben einem Kräutergarten auch Räume zum Lernen an der frischen Luft. „Wir nutzen Prinzipien der Permakultur und der essbaren Landschaft, um die Gärten des Projekts zu gestalten. Durch unsere Mitwirkung, sollen die Grünflächen nicht nur Orte der Schönheit und Ruhe darstellen. Sie erfüllen auch wichtige soziale, ökologische und pädagogische Funktionen.“, sagt Leonie Woidt-Wallisser, Gründerin von Cityplot. Das offen strukturierte und nachhaltig konzipierte Gebäude bietet andersartige Lernbedingungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

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