BROOKLYN BRIDGE: NEUES DESIGN FÜR MEHR SICHERHEIT UND KOMFORTABLERE MOBILITÄT MUSS HER

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Die Anzahl an Radfahrern und Fußgängern in New York steigt stetig an. Besonders Knotenpunkte wie die Brooklyn Bridge verstopfen immer stärker. Passanten fühlen sich unsicher zu den Hauptverkehrszeiten und die Überquerung der Brücke kostet viel Zeit. Das soll der vom NYC Council und Van Alen Institute ausgerufene Wettbewerb „Reimagining Brooklyn Bridge“ bald ändern. Eine interdisziplinäre Jury ist auf der Suche nach kreativen, unkonventionellen Entwürfen, die den Status der Brücke als Wahrzeichen hervorheben und die Brücke neu strahlen lassen soll. Auf der anderen Seite stehen Aspekte wie Zugänglichkeit und Sicherheit, Umweltnutzen und die Realisierbarkeit der Entwürfe. 

Sichere Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer muss her

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Die Brücke wurde 1883 eröffnet und ist seit jeher eine der Landmarken der Stadt. Sie bedarf nun einiger Anpassungen. Dabei bekommt die sichere Mobilität auf der Brücke einen besonderen Stellenwert in dem Wettbewerb, um Pendlern, Touristen und Lieferanten die Fortbewegung auf dem Wahrzeichen der Stadt zu erleichtern. Die Initiatoren verfolgen das Ziel, der Brücke ein neues Design zu verpassen, sodass sie künftig für noch mehr Personen nutzbar ist. Dabei sollen sie sich sicher fühlen und nicht um Platz konkurrieren müssen. Sie soll vor allem für Radfahrer und Fußgänger zu einem besseren Ort werden. Sie spielen in der zukunftsorientierten Stadt eine immer größere Rolle, da man die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen allgemein verringern will. Dazu muss eine moderne Infrastruktur her.

Wettbewerb offen für alle Interessenten

Der Wettbewerb lädt die Öffentlichkeit dazu ein, über ein neues Design der Brooklyn Bridge zu fantasieren und sich über die Zukunft der Infrastruktur der Stadt im Allgemeinen Gedanken zu machen. Eine Infrastruktur, bei der die Verkehrsbedürfnisse aller Beteiligten des modernen New York befriedigt werden. Bis zum 5. April dürfen alle kreativen Köpfe der Stadt ihre Ideen einreichen: Ob alt, ob jung, Architekturkenner oder Laie – der Wettbewerb steht allen offen. Die vorgeschlagenen Entwürfe sollten sich auf den Gehweg der Brücke konzentrieren, können aber auch Empfehlungen für die Fahrbahn und die nahe gelegenen öffentlichen Räume enthalten.

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Anschließend werden die sechs Finalisten ausgewählt, deren Ideen überzeugten. Die Entwürfe werden dabei zwei unterschiedlichen Kategorien zugeteilt, für die Preisgelder in unterschiedlicher Höhe ausgeschrieben sind. Zum einen die „Erwachsenen“-Kategorie für Entwürfe von Personen ab 22 Jahren, zum anderen die „Jungen“, für Personen unter 21. Nach der Auswahl haben die sechs Teams zwei Monate Zeit, um die Anmerkungen der Jury in die Entwürfe einzuarbeiten. Die finale Entscheidung für die zwei Gewinner wird die Jury im Juli fällen.

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