Ready for Life – Ready for Future

Rund um den größten Flughafen Kontinentaleuropas entsteht derzeit eine ganze Stadt – die Frankfurt Airport City. Ihr neues urbanes Zentrum Gateway Gardens wird bis 2021 fertiggestellt. Mit einer Bruttogeschossfläche von 700.000 m2 auf einem Areal von 35 ha ist der Stadtteil eine der größten Quartiersentwicklungen in einer europäischen Airport City. Auf dem Grundstück werden künftig bis zu 18.000 Menschen arbeiten. Rund 4.000 davon sind bereits in dem neuen Stadtteil beschäftigt – in verschiedensten Unternehmen, die von der Internationalität und Mobilität direkt oder indirekt profitieren möchten.

Früher haben auf dem Areal die Familien der US-Airforce gelebt. Die US-Luftstreitkräfte erbauten hier 1945 ihre Air Base und gaben das Grundstück 2005 zurück an die Stadt Frankfurt am Main. Diese realisiert das Projekt nun gemeinsam mit der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH, einem Zusammenschluss der Fraport AG, der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH sowie der OFB Projektentwicklung GmbH, Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Durch dachte Vielfalt
Insgesamt besteht der neue Stadtteil aus 20 Arealen, die bis zu 100 x 300 m groß sind. Der Bebauungsplan liefert die wesentlichen Vorgaben zur Gestaltung des Quartiers. Obwohl Gateway Gardens kein organischer Stadtteil ist, erhält er durch Vielfältigkeit und Grünflächen einen überaus natürlichen Charakter. Um das zu erreichen, hat man von einem Stadt- und Raumplanungsbüro einen Masterplan entwickeln lassen. Erklärtes Ziel: Architektonisch attraktive Areale, die eine städtebauliche Qualität sicherstellen und durch ihre eigenständige Charakteristik einen vielfältigen und lebenden Stadtteil formen. Auf Basis des Masterplans entstanden schließlich konkrete Leitlinien zu Städtebau und Architektur und somit zugleich Orientierungshilfen für Investoren und Planer. Ob Raumkanten, Fassadenlängen oder Hochpunkte – im Masterplan werden sie definiert. Auch in architektonischer Hinsicht wird alles festgelegt, was erforderlich ist, um ein stimmiges und gleichzeitig vielseitiges Gesamtbild zu ermöglichen: von Fassadenstrukturen über Farbgebungen bis hin zu Materialien. Gateway Gardens lebt durch die Vielfalt der zeitgenössischen Architektursprache. Trotz aller Vorgaben, die der Masterplan hierzu liefert, verbleibt ein enormer individueller Gestaltungsspielraum. Es ist wichtig, dass sich die jeweiligen Mieter oder Eigentümer der Gebäude mit ihrer Immobilie und dem Standort identifizieren können. Neben gestalterischen Fragen ist insbesondere der Nutzungsmix in Gateway Gardens ein zentrales Thema des Masterplans.

Work-Life-Balance im Business Village
Auch wenn eine Airport City durch das Business-Leben ihre Daseinsberechtigung findet, werden das Privatleben und entsprechende Bedürfnisse in Gateway Gardens gleichermaßen berücksichtigt. Gateway Gardens wird, so sieht es der Masterplan vor, in Areale eingeteilt; für jedes einzelne wurde ein Nutzungsschwerpunkt festgelegt, der die Architektur und den Gesamtcharakter des Areals prägen soll. Sowohl übergreifend als auch in Bezug auf die einzelnen Einheiten in den Arealen ist ein bunter und runder Nutzungsmix vorgesehen. Ob Sport treiben, einkaufen, spazieren, essen oder zum Arzt gehen – dies in der Mittagspause oder nach Feierabend in direkter Nähe erledigen oder genießen zu können, bedeutet Lebensqualität und Zeitersparnis. So bietet Gateway Gardens Geschäfte für die Dinge des täglichen Bedarfs, Restaurants und Cafés als Treffpunkte, medizinische Versorgung, eine Kindertagesstätte, Sport- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie viel Grün – im eigenen 2,3 ha großen Park „Gateway Garden“ und direkt angrenzenden Frankfurter Stadtwald. Mit inspirierender Architektur, Räumen mit hoher Aufenthaltsqualität sowie zahlreichen Möglichkeiten und Angeboten wird Gateway Gardens ein Stadtteil, in dem man sich rundum wohlfühlen kann.

Nähe zu Geschäftspartnern, Nähe zur Familie
Ready for Take-off: Den Terminal 2 des Frankfurter Flughafens kann man fußläufig – in nur wenigen Minuten – erreichen. Diese direkte Lage am Flughafen bedeutet eine vorteilhafte Nähe zu Kunden und Partnern auf der ganzen Welt, die man von hier aus ohne Stau, zeitraubende Anfahrt und vermeidbare Umweltbelastung besucht. Auch generell ist Gateway Gardens der am besten angebundene Standort Europas: So liegt er nicht nur an einem der größten Flughäfen weltweit, sondern auch an einem bedeutenden Fern- sowie einem Regional- und Busbahnhof und ist direkt an die Autobahnachsen Nord/Süd (A5) und Ost/West (A3) angeschlossen. Zudem wird Gateway Gardens eine eigene S-Bahn-Station erhalten, die bis 2019 realisiert wird. Auch innerhalb des Stadtteils begünstigt der Campus-Charakter Austausch und Zusammenarbeit.

Grüner Stadtteil
Die Möglichkeit zu bieten, Zeit in der Natur zu verbringen, dort zu entspannen oder Sport zu treiben, war für die Projektpartner eine bedeutende Anforderung an den neuen Frankfurter Stadtteil. Auch insgesamt spielte die Natur bei der Konzeption des Global Business Village eine wichtige Rolle – mit dem Resultat, dass Gateway Gardens als das erste gewerbliche Quartier in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert wurde. Dabei hat der neue Stadtteil die Auszeichnung in Gold erhalten. Zu dem ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzept gehört beispielsweise, dass die Hälfte aller Dachflächen in Gateway Gardens begrünt wird. Zudem müssen alle Gebäude nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) erbaut und betrieben werden, teilweise sogar mit einer Übererfüllung der EnEV-Vorgaben von 30 %. Insgesamt spielt die Reduzierung der Emissionen und des Energiebedarfes eine bedeutende Rolle. Ziel ist es, in Gateway Gardens die erste Elektro-Mobilitäts-Stadt (E-City) zu realisieren. Schon heute gibt es Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge, eine Mietfahrrad- Station und eine Wegeanbindung für Zweiradfahrer aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Es folgen E-Bikes und E-Cars, die man mieten kann; die bereits vorhandenen Shuttle-Busse sollen auf Elektrobetrieb umgestellt werden.

Zukunftsvisionen
Über den ursprünglichen Master- und Nutzungsplan hinaus hat die Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens ganz neue Pläne: Das bisher höchste Haus in Gateway Gardens, Alpha Rotex, soll futuristische Gesellschaft bekommen. Dabei wollen die Projektpartner neue Wege in der städtebaulichen Formensprache beschreiten. Sie haben für vier geplante Hochhäuser mit bis zu 80 m Höhe, platziert an den Eingängen im Norden und Osten von Gateway Gardens, ein städtebauliches Studienverfahren ausgelobt – an Standorten mit hoher Sichtbarkeit, perfekt für Landmark- Buildings. Renommierte Jurymitglieder haben sich auf acht Favoriten festgelegt. Diese als „Visionen“ bezeichneten Entwürfe stammen unter anderem von Zaha Hadid Architects aus London, Hadi Teherani Architects aus Hamburg, Coop Himmelb(l)au Wolf D. Prix & Partner aus Wien sowie HPP Hentrich-Petschnigg & Partner aus Düsseldorf. Sie sollen Investoren, Mietern und Projektentwicklern Gestaltungsalternativen für individuelle Landmark-Buildings mit einer außergewöhnlichen Architektur anbieten. Mithilfe dieser visionären und völlig unterschiedlichen Entwürfe werden die Hochhäuser ein Symbol für die Urbanität, Internationalität, Offenheit und damit Zukunftsfähigkeit von Gateway Gardens

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