WIE WERDEN WIR MORGEN LEBEN? // LANDMARKEN IMPULSE

Zum zweiten Mal lud die Landmarken AG zu ihrer Dialogreihe „Landmarken Impulse“ ein. Ende November diskutierten die Teilnehmer über Megatrends und Wohnen in der Zukunft.

Es ist eines der großen Themen unserer Zeit – verbunden mit einer einfachen Frage: Wie werden wir in Zukunft wohnen? Dass sich unsere Gesellschaft wandelt und sich mit diesem Wandel auch die Anforderungen an Wohnraum ändern, ist unstrittig. Umso spannender ist es, wie Projektentwickler, Städte und Bauherren diesen Veränderungen nicht nur Rechnung tragen und auf sie reagieren, sondern sie aktiv gestalten und vorausdenken können. Genau darüber haben die Teilnehmer am 22. November im Rahmen der inzwischen zweiten Dialogreihe „Landmarken Impulse“ der Landmarken AG aus Aachen diskutiert. Erste Akzente im Aachener Ludwig Forum setzte Trendforscherin Oona Horx-Strathern des Zukunftsinstituts mit ihrem Vortrag: Die zunehmende Verstädterung mache es umso wichtiger, gerade in dicht besiedelten Gegenden neue Formen des Wohnens anzubieten. „Je individueller der Lebensentwurf, desto größer der Bedarf an Unterstützung“, sagte sie vor den rund 140 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dahinter stecken prägende Entwicklungen: Die Gesellschaft wird immer älter, immer mehr Menschen leben in Single-Hauhalten, gleichzeitig nimmt die digitale Vernetzung rasant zu. Eine Folge, die bereits heute sichtbar wird: Neue Wohnprojekte wie das Quartier „Guter Freund“ in Aachen bieten bewusst Begegnungsflächen und gemeinschaftlich nutzbare Räume an. Gleichzeitig werden viele Single-Wohnungen so geplant, dass man sie bei geänderter Nachfrage auch zu größeren Einheiten zusammenlegen kann. Unter der Moderation von Prof. Dr. Johannes Busmann, Herausgeber des polis Magazins für Urban Development, waren sich die Diskussionsteilnehmer einig, dass es vor allem Aufgabe der Städte sei, hier ein eigenes Profil zu entwickeln – und dass diese dabei noch schneller auf Veränderungen reagieren müssen, als es heute oft der Fall ist. Grundlage dafür, so Landmarken-Vorstand Norbert Hermanns, sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Investoren und Verwaltungen, um künftige Bedürfnisse besser und schneller erfüllen zu können.

Mit der Veranstaltungsreihe „Landmarken Impulse“ sucht der Projektentwickler den Dialog mit Akteuren vor Ort in den Städten, um sich zu aktuellen gesellschaftlichen Themen auszutauschen. „Ziel ist es, aus dem Erkenntnisgewinn einen Impuls zu generieren, der in konkrete Projekte einfließen kann, um im Dialog mit den Menschen zukunftsfähige Landmarken zu schaffen“, so Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling.

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