Sonderausgabe ULI

polis_Sonderausgabe_02_2016_ULI_CoverIm Leben finden sich unendlich viele Paarungen. Harmonische und solche mit einer zum Himmel schreienden Disharmonie, deren Faszination aber genau hierin wurzelt. Paarungen, die sich gegenseitig bedingen und nur gemeinsam Erfolg haben können. So wie Prosciutto und Melone, die Blues Brothers, Tristan und Isolde, Harry und Sally, Deutschland und Europa, die Immobilienwirtschaft und die öffentliche Hand und das ULI mit den beiden Letztgenannten – eine optimale Dreierkonstellation. Paarungen sind individuell und unvergleichlich, bestehen für eine gewisse Zeit oder ein Leben lang. Und es gibt immer einen Grund, warum sie sich zusammenfinden.

Schaue ich auf die Verbindung der Immobilienwirtschaft mit der öffentlichen Hand, sehe ich ein Paar, das exzellent zusammenpasst, dessen Verbindung vollkommen sinnhaft ist und von einer Wichtigkeit für die Welt um es herum, dessen sich dieses Paar jedoch mitunter nicht so richtig bewusst zu sein scheint.

Der Lebensraum der Zukunft heißt Stadt, womit wir vor immensen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen stehen. Wenn Städte weltweit jetzt schon für etwa 70 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, wie soll die Zukunft aussehen, wenn Ende dieses Jahrhunderts geschätzt sieben Milliarden Menschen in Städten dieser Welt leben? Klimawandel und Urbanisierung können nur bewältigt werden, wenn Stadtentwicklung neu konzipiert, betrieben und regiert wird. „Neu“ heißt anders als zuvor. Nur so werden Städte menschenwürdig und nachhaltig. Wie das funktionieren soll? Es gibt nur eine Lösung: Dialog, Schulterschluss, Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen und der Immobilienwirtschaft. Sie sind die Schlüsselfaktoren für lebenswerte Räume der Zukunft. Als Paar. Gemeinsam. Denn sie sind die Gestalter der Städte. Zu planen und zu bauen ohne den Blick auf das große Ganze, ohne miteinander zu denken und zu sprechen, führt an zukunftsfähiger Stadtentwicklung und am Menschen vorbei.

Mit dem Blick auf Deutschland ist es ULI Germany, das diese Themen unablässig auf dem Radar hat. Als unabhängiges Bildungs- und Forschungsinstitut widmet es sich der nachhaltigen Jürgen Fenk Entwicklung urbaner Räume und dem Ziel der Vernetzung der öffentlichen Hand mit der privaten Immobilienwirtschaft. Es gelingt dem Urban Land Institute in einzigartiger Weise, das Who’s who der Immobilienwirtschaft sowohl zu seinen Mitgliedern zu zählen als ihm auch eine Orientierung zu geben. Eine Orientierung über die ökonomische Getriebenheit hinaus zu einem Bewusstsein für Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Das ULI bringt Stadtplaner und Bürgermeister mit Investoren und Finanzierern, mit den Akteuren der Immobilienwirtschaft zusammen. Unermüdlich in der Förderung des Dialogs zwischen diesem so ungleichen und doch untrennbar zusammengehörenden Paares. Das Advisory Service Panel ‚Frankfurt/ Offenbach – ein Stadtraum ohne Grenzen‘ ist ein überragendes Beispiel für das Engagement von ULI Germany.

Der Einfluss der Immobilienwirtschaft auf das Leben der Menschen in den Räumen, die wir schaffen, ist außerordentlich. Aus diesem Grund tragen wir eine Verantwortung für die Entwicklung der heutigen Gesellschaft und für kommende Generationen.

So sind Paarungen in der Gestaltung urbaner Räume unerlässlich. Gehen wir zusammen und wieder auseinander. Dann, wenn es Sinn macht. Solange, wie es gut ist. Alleine geht es nicht!

Diese Sonderausgabe, die Kooperation zwischen Polis und dem ULI, ist ein wunderbares Beispiel für eine logische und harmonische Paarung.

In diesem Sinne und der Tradition des polis-Editorial folgend:

„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“
Mahatma Gandhi

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