NOTRE DAME: REPARATURARBEITEN DRINGEND BENÖTIGT

Die historische Stätte droht, auseinander zu fallen – aus diesem Grund sind Reparaturen an der Kathedrale in Paris unumgänglich.

Es ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten Europas mit etwa 12 Millionen Besuchern pro Jahr. Diese hinterlassen ihre Spuren – ebenfalls die jahrhundertelangen Abnutzungen des Wetters am Stein der Kirche sowie die Luftverschmutzungen durch den Verkehr, die den Zustand zusätzlich auf gravierende Weise verschlimmern. An vielen Stellen bröckelt die Bausubstanz, an einem Spitzturm dringe außerdem Wasser ein, was den Dachstuhl gefährde – und das vom Staat bereitgestellte Unterhaltsbudget reicht nicht für eine umfassende Sanierung.

Die zerstörten Steine müssen nun ersetzt, Fugen durch traditionelle Materialien ausgetauscht werden – es werden umfangreiche und vor allem teure Arbeiten erwartet. Die Finanzierung dieser Reparaturen hat sich in den letzten Jahren als komplizierter Aspekt erwiesen: Die Kathedrale gehört zwar der französischen Regierung, wird jedoch kostenlos genutzt von der Erzdiözese von Paris – beide behaupten, der jeweils andere sei für die Finanzierung verantwortlich.

Aus diesem Grund hat die Erzdiözese 2017 die Gründung der Organisation „Friends of Notre Dam“ vorangetrieben. Sie ermöglicht es US-Bürgern, steuerlich absetzbare Beiträge zur Renovierung der historischen Stätte zu zahlen. Der Verein hofft, so innerhalb von fünf bis zehn Jahren 114 Millionen Dollar für die Reparaturen sammeln zu können.

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Fotocredit © Pixabay

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