GOWEST DER WOHNKOMPANIE BERLIN ERHÄLT DGNB VORZERTIFIKAT

Mit dem Gesamterfüllungsgrad von 81,6 % erfüllt das Projekt im Berliner Bezirk Wilmersdorf als erstes die Nachhaltigkeitskriterien der neuen Version 2020 des DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Zertifizierungssystems für Gewerbequartiere. Wichtige Eigenschaften für die Zertifizierung sind u.a. die herausragende Erfüllung von zahlreichen Nachhaltigkeitsaspekten aus den Themenfeldern Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Eigenschaften, Technik, Prozesse und Standort. „Unser Anspruch ist es, mit dem GoWest ein in mehrfacher Hinsicht herausragendes Projekt zu erschaffen. Dazu gehört, das einstmals abgeschirmte Fabrikgelände für die Stadtgesellschaft zu öffnen und sowohl in städtebaulicher und soziokultureller, aber auch in ökologischer Hinsicht ein zukunftsfähiges, vorbildhaftes Gewerbequartier zu konzipieren und umzusetzen.“, erläutert Stephan Allner, Geschäftsführer Die Wohnkompanie Berlin GmbH.

GoWest

GoWest entsteht auf dem Areal einer 2012 geschlossen Tabakfabrik in Berlin-Schmargendorf unweit von Kurfürstendamm und Messe Berlin. Die aktuellen, unter Beteiligung von Christoph Kohl Stadtplaner Architekten ausgearbeiteten Pläne sehen rund 185.000 qm Gewerbefläche vor, die sich auf 13 Gebäude verteilen. Beabsichtigt ist eine gemischte Nutzung, die von klassischen Büroflächen über einen Handwerkerhof bis hin zu einem Vier-Sterne-Kongresshotel reicht. Auch ein Rechenzentrum sowie kleinere Nahversorger wie Cafés und Kioske sind geplant. Mittelpunkt des Areals wird ein Stadtplatz mit Kino und Theaterbühne sein, die von der bereits auf dem Areal ansässigen Filmschauspielschule Berlin betrieben werden soll. Das 74.000 qm große Areal zwischen der Mecklenburgischen Straße im Süden und der Forckenbeckstraße im Norden wird unterirdisch erschlossen und oberirdisch verkehrsfrei geplant und bietet Platz für rund 10.000 Arbeitsplätze. Aktuell laufen die Rückbauarbeiten, die etwa ein Jahr in Anspruch nehmen werden. Parallel dazu wird das 26 Meter hohe Hochregallager in einen Co.Working- und Start-up-Inkubator umgebaut. Für die Gesamtentwicklung sind etwa sechs Jahre vorgesehen: „Wir rechnen mit der Fertigstellung Anfang 2025 und Gesamtinvestitionskosten von knapp einer Milliarde Euro,“ kommentiert Stephan Allner. 

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© Christoph Kohl Stadtplaner Architekten

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