’S-HERTOGENBOSCH: EHEMALIGES EKP-POSTZENTRUM WIRD ZU RAUM DER KREATIVITÄT

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Die niederländische Stadt ’s-Hertogenbosch bekommt zukünftig ein innovatives Projekt, das nicht nur Neues schafft, sondern vor allem auch Altes bewahrt. Das ehemalige EKP-Postzentrum im Kern der Stadt wird transformiert in einen Raum der Kultur und Kreativität. Für die Gestaltung und Umsetzung dieser Transformation wurde Studioninedots aus Amsterdam und DELVA Landschaftsarchitekten beauftragt, die das 75.000 m² große Areal umwandeln sollen. Projektentwickler ist die SDK Vastgoed. 

BAHNHOFSAREAL WIRD KREATIVQUARTIER

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Das Areal in der Bahnhofszone soll zukünftig ein vielfältiger und künstlerischer Bereich zum Leben, Arbeiten und Lernen werden. Kern des integralen Plans für einen lebendigen und kreativen Stadtteil ist die Verankerung der Kunstakademie auf dem Gelände, die voraussichtlich dauerhaft dort etabliert werden soll. Sie liegt im Zentrum des Geländes, in der ehemaligen Postverteilstelle. Die Pläne sehen ein gemischtes Programm vor, das Natur, Mobilität und den umliegenden Raum in Einklang bringt. 

Ziel ist es, den EKP-Standort auf mehreren Ebenen wieder zu einem stärkeren Teil der Stadt zu wandeln und ihm eine schöpferische Identität zu verleihen. Darüber hinaus schenken die Architekten dem Bau neues Leben und bewahren es vor dem Abriss.

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Die Geräumigkeit des Areals und seine industrielle Qualität schafft für die Mitglieder der Kunstakademie und andere Wissbegierige eine inspirierende Lern- und Arbeitsumgebung. Die Bildungsräume werden außerdem durch originelle Arbeitsräume und Gaststätten ergänzt. 

KULTURHAUPTSTADT DES SÜDENS

Den Architekten und Designern ist es wichtig, die Vorreiterrolle der Kultur, die auf dem gesamten Gelände vorherrscht, bei den Plänen stark einzubeziehen. Der öffentliche Raum auf dem Gelände, eine Reihe von Kunstpavillons und die Erdgeschossflächen der Gebäude unterstützen gemeinsam die Aktivitäten, die das EKP-Areal zu einem kulturellen Ziel machen. Darüber hinaus bildet der Standort eine neue Verbindung entlang der Kulturroute von’s-Hertogenbosch, die die Verkade-Fabrik, Tramkade und den Grasso-Standort umfasst. Auf diese Weise trägt der junge, dynamische EKP-Standort zum Ruf der Stadt als Kulturhauptstadt des Südens bei.

„Wir suchen immer nach Möglichkeiten, Räume für Interaktionen zu schaffen. Die kulturelle Stärke der Kunstakademie hat das Rahmenprogramm bereits bereichert, deshalb bin ich hier bei EKP überzeugt, dass es ein Erfolg wird.“ 

–  Arie van der Neut, Partnerin und Architektin Studioninedots

Das Areal mit dem Namen „KuBus“ (Art & Business) wird für eine dauerhafte Nutzung umgebaut. Es lässt aber auch Raum für Experimente. Der KuBus soll durch seine innovativen Eigenschaften und das spannende Begleitprogramm zu einer blühenden Drehscheibe des Standorts werden.

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Auch architektonisch zieht sich eine offene Struktur durch das Gelände. Die Erdgeschossflächen bieten Platz für Ateliers und Kreativunternehmen. 

NACHHALTIGER, GRÜNER, NATURVERBUNDENER

Der öffentliche Raum des Geländes ist so gestaltet, dass er als spannende Landschaft zum Erkunden einlädt, der voller Überraschungen steckt. Reichlich Grund und Wasser verstärken den Eindruck von Natur. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass auch das Ufer der Dieze gekonnt einbezogen wird. Es wird so umgestaltet, dass es den Bewohnern einen attraktiven Platz am Wasser bietet. Dieses Element ist das Leitmotiv der Gestaltung – es macht den Stadtteil nachhaltiger, grüner und naturverbundener. Bis 2027 soll die Entwicklung fertiggestellt werden. 

Mehr Infos zu den Architekten und dem Projekt findet ihr hier.

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