PARKPLATZ NEU GEDACHT

© Kokemor Studio

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Der PARK PARK in der kanadischen Großstadt Calgary ist ein Raum geparkter Kuriositäten. Er regt ein Umdenken des Konzepts der herkömmlichen Parkplätze an, die vornehmlich in städtischen Vierteln als ziemlich karge Landschaften daherkommen. Ebenso stellt er die Art und Weise in Frage, wie wir die Flächen in unseren Städten aktuell nutzen und wie eine alternative Nutzung aussehen könnte.

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Die Architekten von Public City Architecture bezeichnen den 1.300 m² großen PARK PARK als „Schichtkuchen“, der unterschiedliche Funktionen miteinander vereint. In dem „Parkplatz-Park“ bleibt natürlich zum einen die Nutzung als klassischer Parkplatz erhalten. Dieser wird allerdings um ein farbenfrohes, lebendiges Ensemble unterschiedlicher Objekte ergänzt, die ganz verschiedenartige Aktivitäten bieten. Ob Sport, Versteckspielen oder als öffentlicher Treffpunkt und Begegnungsraum: Der PARK PARK bietet zahlreiche Möglichkeiten in einer bunten Umgebung.

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Der Parkplatz bekommt hier eine neue Bedeutung. Die ArchitektInnen wollen darüber hinaus auch eine Diskussion über das klassische Parkplatzkonzept in urbanen Gegenden anregen, die mehr sein könnten, als ein bloßer Abstellplatz. Insbesondere in einer Zeit, die durch den Kampf gegen die Erderwärmung geprägt ist und ein ständiges Umdenken erfordert, vor allem auch in Bezug auf die Mobilität.

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Auch optisch ist der PARK PARK eher ein Wunderland als ein typischer Parkplatz: Ungeordnet, spielerisch und innovativ haben Public City Architecture vielleicht ein neues Parkplatz-Format geschaffen, das die Rolle des herkömmlichen Parkplatzes auch andernorts hinterfragen könnte.

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