VNW-UMFRAGE: DER NORDEN ZÄHLT WENIGER WOHNUNGSMIETAUSFÄLLE ALS VOR CORONA

Die VNW-Mitglieder in Norddeutschland haben beim Wohnraum in der Corona-Krise inzwischen weniger Mietausfälle als vor der Krise. Lediglich 0,19 Prozent der Mietverhältnisse sind derzeit von einem Zahlungsausfall betroffen. Damit ist die Zahl der betroffenen Mietverhältnisse im Vergleich zum Sommer zurückgegangen. Seinerzeit waren 0,54 Prozent betroffen.

Mit deutlich mehr als der Hälfte der betroffenen Mieterinnen und Mieter konnte bereits eine Vereinbarung über eine Stundung oder eine Teilzahlung getroffen werden. Im Durchschnitt liegt der seit Beginn der Pandemie kumulierte Ausfall pro Mietverhältnis bei 673 Euro. Bei den Gewerbemieten ist die Lage etwas angespannter. Hier sind 7,29 Prozent der Mietverhältnisse betroffen. Der kumulierte Ausfall pro Mietverhältnis liegt hier bei 932 Euro. Besonders leiden die Branchen Einzelhandel, Gastronomie (jeweils 25 Prozent) und Büro (9 Prozent).

Insgesamt liegen bei den teilnehmenden Unternehmen die Mietausfälle beim Wohnen und Gewerbe auf Grund der Corona-Pandemie bislang bei rund 496.000 Euro.

VNW-Direktor Andreas Breitner zeigt sich erfreut: „Die Wohnungsmieten werden weiterhin zuverlässig gezahlt- das ist die gute Nachricht und sollte allen Populisten den Wind aus den Segeln nehmen. Im Gegenteil. Die Mietrückstände gehen im Norden sogar zurück. Den Menschen ist die Sicherheit in der eigenen Wohnung wichtiger denn je. Die VNW-Unternehmen wiederum tragen zu dieser Sicherheit mit ihrem Versprechen bei, dass niemand das Dach über seinem Kopf verliert, wenn er wegen der Corona-Pandemie seine Miete nicht bezahlen kann. Die Wohnung ist sicher!“

Die Zahlen sind das Ergebnis einer Umfrage unter den im Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften, die in der Zeit zwischen dem 14. und dem 23. Dezember 2020 durchgeführt wurde. Dem VNW gehören in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg 292 Wohnungsunternehmen und 92 Fördermitglieder an. An der Umfrage beteiligten sich 77 Wohnungsunternehmen, die über einen Wohnungsbestand von 217.000 Wohnungen verfügen.

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