BERLIN: DEUTSCHE WOHNEN INTEGRIERT COWORKING-SPACE IN WOHNQUARTIER

v.l. Björn Budack, Kiez Büro GmbH; Dirk Steinbach, Deutsche Wohnen SE; Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf / © Anja Menzel, Deutsche Wohnen

Für die Nutzung als Coworking-Space werden die Räumlichkeiten einer ehemaligen Bankfiliale genutzt. Auf über 300 Quadratmetern stehen 27 voll ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung, unter Coronabedingungen zunächst nur 14. Neben den Arbeitsplätzen finden sich in dem Coworking-Space auch Besprechungsräume, Telefonboxen, Sofaecken ebenso wie eine voll ausgestatte Küche mit Platz für 12 Personen.

Während sich das klassische Coworking vor allem an Selbstständige und projektbezogene Kooperationen richtet, spricht das Pilotprojekt Deutsche Wohnen-Schreibtisch hingegen ganz pragmatisch Angestellte an, die zuhause keine optimalen Voraussetzungen fürs Homeoffice vorfinden und bietet diesen eine wohnortnahe Alternative im Quartier zum Arbeiten. Perspektivisch sollen weitere Coworking-Flächen in den Bestands- und Neubauquartieren der Deutsche Wohnen den Bewohner:innen angeboten werden.

So sehen die Räumlichkeiten von innen aus. © Deutsche Wohnen

Vorzugspreis für Mieter:innen der Deutschen Wohnen

Die Nutzer:innen können zwischen verschiedenen Tickets wählen. Ein Arbeitsplatz lässt sich für einen oder für zehn Tage mieten. Außerdem kann man sich zwischen einem flexiblen und einem festen Platz entscheiden. Auch Unternehmen können sich Kontingente buchen. Ein Tagesticket kostet für Mieter:innen der Deutsche Wohnen acht Euro, für andere Nutzer:innen 18 Euro. Gebucht wird über eine Online-Plattform.

Zuspruch kommt aus der Politik

Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin in Marzahn-Hellersdorf, freut sich über das neue Angebot: „Nicht nur unter den Beschränkungen der Pandemie wird es in Marzahn-Hellersdorf immer mehr Menschen geben, die nicht nur im Grünen leben, sondern auch vor Ort arbeiten können und wollen. Ein Angebot, dass diesen Veränderungen im positiven Sinne Rechnung trägt, ist auch ein Zeichen für eine Modernisierung und Dezentralisierung in einer Stadt, die sich sehr lange vor allem über ihre Mitte definiert hat. Hier im Bezirk lässt es sich aber nicht nur gut wohnen und leben, hier lässt es sich auch gut arbeiten!“

Interessierte können flexible als auch feste Arbeitsplätze buchen. © Anja Menzel, Deutsche Wohnen

Umfrage: Jeder Zweite arbeitet in Berlin regelmäßig im Homeoffice

Laut einer von Deutsche Wohnen beauftragten Civey-Umfrage arbeiten die Hälfte aller Berliner:innen regelmäßig im Homeoffice, ein Viertel sogar jeden Tag. Des Weiteren hat die Umfrage ergeben, dass sich ein Viertel der Berliner im Homeoffice nicht ausreichend konzentrieren kann, beispielsweise aufgrund eines fehlenden Arbeitszimmers, Kindern im Haushalt oder fehlender Büroausstattung. In der Umfrage wurde auch abgefragt, was den Berliner:innen im Homeoffice besonders wichtig ist. Hier nannte zwei Drittel der Befragten eine stabile Internetverbindung und knapp die Hälfte ergonomische Möbel und qualitativ hochwertige Monitore.

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