RISIKO UND RENDITECHANCEN EUROPÄISCHER LOGISTIK-IMMOBILIEN

Doch nach welchen Kriterien bewerten eigentlich Investoren, die ungebrochen in europäische Logistikimmobilien investieren, das Risiko und die Renditechancen der Assetklasse? Ökonometrisch lässt sich die Gesamtrendite kaum noch durch fundamentale Wirtschaftsindikatoren erklären; den höchsten Erklärungsgehalt bietet vielmehr die Entwicklung der Zinsen. Auf Basis der derzeitigen Vermietungserfolge und der vorherrschenden Flächenknappheit sollte eine dezidierte Standortanalyse zur Drittverwendungsfähigkeit durchgeführt werden. Räumliche Logistikcluster und Transportkorridore sind hier die Maßgabe für die Investition.

Prof. Dr. Thomas Beyerle, Head of Research der Catella Group, kommentiert: „Aus Preis-Wert-Gesichtspunkten ist ein Investment in Logistik – trotz der vergangenen Renditekompression – attraktiv. Investoren können im Vergleich zum zu zahlenden Preis mehr Wert vereinnahmen. Anders verhält es sich mit der sogenannten letzten Meile. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Grundstückskosten in urbanen Gebieten ist die letzte Meile bereits sehr teuer. Wenn Mietsteigerungspotenziale nicht mehr gegeben sind, lässt sich auch nicht zwingend ein Wertplus ableiten.“

Mit Blick auf die Erfahrungen der Corona-Pandemie arbeiten die Expertinnen und Experten in dem Marktbericht heraus, dass die Unternehmen auf die neue Realität mit einer erhöhten Lagerhaltung reagieren. Diese neue Resilienz ist das Gegenmodell zum jahrelang praktizierten Dogma der Just-in-time-Produktion. Neben der rasant positiven Entwicklung des Onlinehandels stellt die neue Resilienz den zweiten zentralen Argumentationsgrund für eine Investition in Logistikimmobilien in Deutschland und Europa dar.

Die vollständige Studie finden Sie zum Download hier.

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