Tag: Meinungsbeitrag

OONA HORX-STRATHERN: THE AGORA PRINCIPLE AND THE NEW ANCIENTS

Was macht eine bessere Stadt aus? Ich bin ganz auf der Seite des dänischen Dichters Soren Ulrik Thomsen, der sagte, dass die besten Städte mit den Begriffen komplex, kolossal, chaotisch bezeichnet werden können. Diese Auffassung bildet einen scharfen Kontrast zu…

HARALD ORTNER – STÄDTE NEU DENKEN

In den vergangenen Monaten und bis heute ist die Berichterstattung geprägt von reduzierten und ausgesetzten Mieten, Einschränkungen und temporären Ladenschließungen sowie Schutzschirmverfahren und Insolvenzen. Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist deutlich, dass die Innenstädte und insbesondere Einkaufsstraßen bzw. Fußgängerzonen ein…

PROF. DR. WOLFGANG SONNE: MEHR STADT WAGEN

Wesensbestimmungen sind Reduktionen, Vereinfachungen, um der unüberschaubaren und unverständlichen Komplexität der Welt Herr zu werden. So wird auch die Stadt gerne, wenn unterschiedliche Disziplinen und Professionen ihr Wesen zu bestimmen suchen, meist auf einen Aspekt reduziert: Gesellschaftswissenschaftler sehen dann „die…

DORA BALISTRERI: KLEINE METROPOLE DER SELBSTVERWIRKLICHUNG

Als ich mit 13 Jahren zum ersten Mal Wolfsburg am Horizont der Autobahn erblickte, durchdrang mich das seltsame Gefühl, dass diese Stadt anders als all die vielen war, die ich zuvor kennengelernt hatte: Die Straßen so breit und geräumig wie…

PROF. DR. CHRISTOPH GRAFE: BREMEN – GESCHICHTE UND EIGENSINN

Wie kommt eine Stadt im 21. Jahrhundert an? Wenn es nach Daniel Libeskind geht, braucht es dafür eine Skyline, die Modernität und Fortschritt verkörpert. So muss man wohl das Projekt verstehen, das der Architekt, der sich im Gegensatz zu einem…

WIE LEUCHTTURMPROJEKTE DIE STADTENTWICKLUNG BEFEUERN

Was wäre Paris ohne den Eifelturm, San Francisco ohne seine Golden Gate Bride oder Berlin ohne Brandenburger Tor? Sicherlich wären es weiterhin lebenswerte Städte, doch durch das Fehlen dieser imposanten Bauwerke wären sie zum Teil einer ihrer Identitätsmerkmale beraubt. Sie…

WETTBEWERBE? WETTBEWERBE!

„Ein Buch kann man zuschlagen und weglegen. Musik kann man abschalten (…). An einem Haus … kann man nicht vorbeigehen, ohne es zu sehen. Architektur hat die größte sichtbare gesellschaftliche Wirkung.“ So hat der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau zum 1….

KREATIVITÄT DURCH VIELFALT

Kreativität ist wohl DER Begriff der Moderne. Dabei ist es nicht einfach, Kreativität als solche zu definieren, es gibt die verschiedensten Ansätze und Modelle. In jedem Fall aber ist Kreativität mit Vitalität und Lebendigkeit verbunden. Der Kreativforscher Mihály Csíkszentmihályi entwickelte…

KUNST OHNE KÜNSTLER

In der Stadt der Digitalmoderne zeichnen sich längst nicht nur die Schattenseiten des Internets ab. Vielmehr ist ein neuer Urbanismus von unten wahrzunehmen, der den öffentlichen Raum verändert. Die interaktive Stärke des Netzes wird genutzt, um sich zu Kollektiven zusammenzuschließen,…

NEUE RÄUME EROBERN

Arbeit organisiert sich neu. In einer komplexen, hoch vernetzten Welt bildet auch sie immer mehr Netzwerk-Strukturen aus. Vor allem die Wissensarbeit entwickelt sich vielerorts zu echter Kollaborativarbeit. Sie findet in unterschiedlichsten Clustern, Projektgruppen und wechselnden „Wir-Konstrukten“ statt. Das lässt neue…