CREATE

Auf dem 6.000 m2 großen Eckgrundstück zwischen Holzmarktstraße und der Spree entsteht nach Entwürfen der Architekturbüros Kleinhues+Kleinhues und GRAFT ein Gebäudeensemble, das Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zusammenbringt. Das Gelände des Holzmarktes in Berlin-Friedrichshain ist ein experimentelles Quartier, in dem Raum zum Wohnen, Arbeiten und Leben entsteht. Ein Teil davon wird künftig auch das Eckwerk sein.

Auf einem Sockel werden fünf Türme mit je bis zu zwölf Etagen stehen, die durch ihre verschiedenen, individualisierten Fassadensysteme die Diversität und Flexibilität seiner Nutzer ausdrücken. Insgesamt entstehen 35.000 m2 Bruttogesamtfläche, die zu 50 % gewerblich genutzt werden sollen, aber auch Wohnraum für 500 Studenten bieten. Niedrigere Gebäudehöhen im Süden öffnen die Blicke aus dem Gebäude heraus zum Fluss hin. Im unteren Bereich sind Flächen für Einzelhandel, Geschäfte und Werkstätten untergebracht, die geplanten Terrassen und ein Marktplatz ermöglichen eine flexible, multifunktionale Nutzung, z. B. als Co-Working-Bereiche. Darüber befindet sich ein zentrales Atrium mit einer Klimahülle, die durch ihre leichte Bauweise maximalen Tageslichteinfall bietet. Jeder der fünf Türme verfügt über einen Kernbereich zur Erschließung. Ein „Bergpfad“ genannter Brückenbereich verbindet die Türme untereinander und bietet vielseitige Ein- und Ausblicke. Er ist gegliedert in verschiedene Eventbereiche und bietet Zugang zu den Gewächshäusern auf den Dächern. Dort sind etwa 2.000 m2 Fläche für Fischzucht und Gemüseanbau vorgesehen. Diese sind Teil des Gesamtkonzeptes für ein möglichst schadstoffarmes, naturnahes und energieeffizientes Haus. Das Eckwerk ist geplant als produktives Technologiezentrum und inspirierender Lebensraum mit bezahlbaren Mieten. Innerhalb von zehn Jahren soll, u. a. durch intelligentes Wärmemanagement und optimierte Abfall- und Abwasserkreisläufe, eine positive Gesamt-Energiebilanz erzielt werden. Die Finanzierung des Projektes wird möglich durch vermögenserhaltende Rendite von Geldgebern und Nutzern. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant.

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