Firmenzentrale mit Ausblick // Neues Headquarter für Ferring Pharmaceuticals

Spatenstich für die neue Zentrale von Ferring Pharmaceuticals in Dänemark: Nach einem Entwurf des Architekturbüros Foster + Partners entsteht am Stadtrand von Kopenhagen und in direkter Nähe zum Flughafen das rund 39.000 Quadratmeter große Headquarter des Unternehmens – eingerahmt von den umstehenden Flachbauten bietet es einen fantastischen Blick Richtung Malmö und auf die schwedische Küste, dem Gründungsort von Ferring Pharmaceuticals.
Das Gebäude soll auf einem großen Steinsockel errichtet werden, der nicht nur als Schutz vor Überschwemmungen dient sondern mit seiner urbanen Anmutung auch eine gestalterische Funktion erfüllt. Im Einklang mit dem umgebenen Stadtgefüge setzen die Architekten bei der Fassade des Gebäudes auf eine starke horizontale Betonung.
Über dem Steinsockel „schweben“ die sechs Etagen des Glasgebäudes als bewusst gesetzter Kontrast, durch ihre spezielle Anordnung bieten sie sowohl einen tollen Ausblick als auch Schatten auf jeder ihrer Ebenen. Grant Brooker, hauptverantwortlicher Designer: „Wir wollten ein starkes Gebäude schaffen, das sich mit der einzigartigen Lage direkt am Wasser verbindet.“
Die dreieckige Form des Gebäudes beherbergt in ihrem Inneren ein Atrium mit Panoramablick, bestehend aus einer Eingangshalle, einem Café und einem Rückzugsraum, angrenzend dazu liegen die Konferenzräume. Der Zugang zu den oberen Etagen ist über Treppen oder Glasaufzüge möglich.
Die Anordnung der Innenräume folgt Erkenntnissen zur speziellen Arbeitsweise bei Ferrings: Durch Beobachtungen und Interviews gewann das Team von Foster + Partners Einblicke in die Prozesse des Unternehmens und konnte die Arbeitsbereiche dahingehend entwickeln und anpassen. So sind die Büros und Labore an den Rändern gelegen, wo sie Ruhe und ein natürliches Licht bieten, während Tagungs- und Konferenzräume in die Mitte der Zentrale rücken und ein Blick auf das von oben beleuchtete Atrium und den lebendigen Kern des Gebäudes bieten. „Für solch ein Projekt ist es wichtig, dass es nicht nur die Persönlichkeit des Unternehmens widerspiegelt, sondern mit seiner Architektur und einer flexiblen Arbeitsumgebung auch langfristig auf viele Jahre nutzbar ist“, sagt Brooker.

Bilder © Foster + Partners

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