DEUTSCH-FRANZÖSISCHER FOND FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST UND ARCHITEKTUR

Künstlerischen Austausch und Dialog zwischen den beiden Nachbarländern stärken – das ist das Ziel, das sich „Perspektive“ gesetzt hat, ein vom Bureau des arts plastiques des Institut Français in Deutschland und der französischen Botschaft initiierte kulturelle Fonds. „Es geht darum, Begegnungen von Künstlern, Architekten und Kunstvermittlern beider Länder zu fördern, um Ideen, Werke, und Diskurse grenzüberschreitend zu verbreiten,“ sagt Adeline Blanchard, Leiterin des Bureau des arts plastiques beim Institut Français Deutschland. Das können Projekte wie Tagungen, Workshops, Diskussionsrunden, Konferenzen, Seminare, Think Tanks, aber auch Performances, Ideen- und/oder Forschungslabore sein. Die Ausschreibung für die Beantragung der Fördermittel findet ein mal im Jahr statt, gerade läuft die dritte Runde. Deutsche und französische Einrichtungen wie Museen, Kunst- und Architekturzentren, Kunstvereine, Galerien, Architekturbüros und unabhängige Ausstellungsräume im Bereich der zeitgenössischen Kunst und Architektur sind aufgerufen, ihre Projekte einzureichen – ob öffentlich oder privater Träger spielt dabei keine Rolle. Die Fördermittel werden für Projekte vergeben, die im Jahr 2017 umgesetzt werden.

Die Einreichung der Bewerbungsunterlagen ist noch bis zum 01. Dezember 2016 möglich. Alle Hintergrundinformationen gibt es online.

In der nächsten Print-Ausgabe von polis, die am 12.12.2016 erscheint, werden wir übrigens ausführlich über eines der von „Perspektive“ geförderten Projekte berichten – es geht um Leerstand, Umnutzung, Paris und Hamburg. Dran bleiben!


Bildmaterial: © 2016 Perspektive/ARTPRESS – Ute Weingarten

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