ZUKUNFT SCHULBAU IN BERLIN THEMATISIERT

Es ist eins der zentralen Themen der Investitionspolitik der Bundesländer: Die Herausforderung Schulbau. Vor allem in Ballungsräumen steigen die Schülerzahlen stetig an und nehmen auch laut Prognosen in Zukunft nicht ab. Dem Gegenüber steht ein deutlicher Mangel an neuen und sanierten Schulen, auch Erweiterungen von Bestandsgebäuden wären nötig.

Schon allein in Berlin fehlen 70.000 zusätzliche Plätze zum Schuljahr 2024/2025. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich langsam aber deutlich auch die Funktion der herkömmlichen Schule immer mehr verändert: Durch längere Betreuungszeiten inklusive Hausaufgabenbetreuung sowie Ganztagsschulen wird die Schule aktuell immer mehr zu einem sozialen Treffpunkt. Sie ist Lern- und teilweise auch Lebensraum der Kinder – das erfordert ein gesteigertes Raumangebot und Vielfältigkeit. Dies wiederum macht flexible Nutzungsflächen, beispielsweise für unterschiedliche AGs unentbehrlich, auch in den Außenbereichen braucht man Platz für Sport- und andere Freiluftaktivitäten.

Ab kommendem Dienstag, 25. Juni, wird in Berlin bis zum 8. August die Ausstellung „Zukunft Schulbau“ im Aedes Architekturforum, Christinenstraße 18-19, zu sehen sein, die anhand von Architekturbeispielen aus elf europäischen Ländern Einblicke in die dortigen Schulkonzepte bietet. Es ist zugleich ein Ausblick darauf, wie auch in Deutschland bald zeitgemäßer Schulbau aussehen könnte. Mit Beispielen aus Spanien und Frankreich wird deutlich, was Schulen heutzutage alles sein können: Ein Ort zum Lernen, zum Austausch und der Innovation.

Die Ausstellung wird am Montag, 24. Juni um 18.30 Uhr eröffnet. Davor findet von 14 bis 18.15 Uhr eine Konferenz mit Impulsvorträgen, Keynotes und Einblicken in aktuelle Schulbauprojekte statt, die auch am darauffolgenden Tag von 10 bis 18 Uhr fortgesetzt wird. Tickets für die Konferenz können hier erworben werden. Ihr findet dort auch noch zusätzliche Infos zur Ausstellung.
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Bilder © Eugeni Pons | Adam Mørk

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